BZÖ-Huber: "Profil" lässt sich vor ultra-nationalistischen Karren spannen!

Journalistischer Blindflug!

Wien (OTS) - In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Profil" wird dem Gründer der NGO (Europäisches Zentrum für Geopolitische Analysen) Mateusz Piskorski unterstellt, ein in Polen bekannter "Rechtsextremer" zu sein.

Ein wenig verantwortungsvolle Recherche hätten dabei folgende Fakten zu Tage gebracht.

1. Mateusz Piskorski war polnischer Abgeordneter der eher links ausgerichteten Agrarierpartei "Samobroona" und ist vor allem als Pole laufenden Angriffen ultra-nationalistischer und Skinheadorganisationen ausgesetzt. Daher ist er auch Vorstandsmitglied der internationalen Organisation "Stopnazism" (s. Nr. 28): http://www.stopnazism.net/about/structure/

2. Aufgrund der Polenfeindlichkeit dieser ultra-nationalistischer Gruppen war Piskorski bei den ukrainischen Wahlen als Wahlbeobachter der in Tel Aviv ansässigen und Partner-NGO "ICES".
http://www.elections-ices.org/english/home/ unter Leitung des
ehemaligen Knesset Mitglieds, Dr. Alexander Tsinker in der Ost-Ukraine tätig.

3. Die Wahrnehmungen seitens der ICES hinsichtlich der ukrainischen Wahlen sind weitgehend mit jenen Huber s deckungsgleich. So wurden die Wahlen als fair und legitim eingestuft und lediglich geringfügige Einwände hinsichtlich "unabhängiger Kandidaten" festgestellt.

4. Das "Europäische Zentrum für Geopolitische Analysen" hält seit Jahren Wahlbeobachtungen vorrangig in diversen GUS-Staaten ab, zu denen Abgeordnete nationaler Parlamente und des EU-Parlaments eingeladen werden, unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit und daher aus dem gesamten politischen, parlamentarischen Spektrum.

5. Der Präsident des "Europäischen Zentrums für Geopolitischen Analysen", Marcin Domagala, selbst jüdischer Abstammung, ist bekannt für sein völkerverbindendes Engagement, fernab und konträr zu jedwedem Extremismus. "Profil" hätte sich aus erster Hand bei ihm erkundigen können, dies jedoch unterlassen.

Abgeordneter Gerhard Huber: "Es ist also wirklich bedauerlich, dass Profil rechtsextreme Denunziationen aus dem Internet wiedergibt, nur um meine persönlichen Wahlbeobachtungen aus erster Hand zu diskreditieren. Im Gegensatz zu OSZE-Wahlberichten die in irgendwelchen Zentralen gefertigt werden, ist es den Beobachtern des "Europäischen Instituts für Geopolitische Analysen" völlig frei, ihre eigenen Eindrücke zu sammeln und unabhängig zu berichten - ein Faktum, welches wohl vielen ein Dorn im Auge ist."

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