Vladyka: Pflege und Betreuung näher zu den Menschen

Demografische Entwicklung macht Umdenken in Sachen Pflege und Betreuung notwendig

St. Pölten (OTS) - Die kürzlich von Sozialminister Rudolf Hundstorfer präsentierten Zahlen einer aktuellen Studie zum Image des Pflegeberufs zeigen auf, dass bis zum Jahr 2020 im Pflegebereich der Personalbedarf bundesweit um rund 17.00 Personen ansteigen wird. "Die demographische Entwicklung und der damit steigende Pflegebedarf bedeuten aber nicht nur, dass in den nächsten Jahren weit mehr Personal im Pflegebereich notwendig sein wird, sondern auch, dass ein generelles Umdenken hin zu kleineren, dezentralen Einheiten unverzichtbar ist", so die Sozialsprecherin der SPÖ-NÖ, LAbg. Christa Vladyka.

Auch im Alter in den eigenen vier Wänden oder zumindest der gewohnten Umgebung leben zu können, ist ein großer Wunsch der meisten Menschen. "Ein bekanntes Sprichwort sagt, dass man einen alten Baum nicht verpflanzen darf. Das gilt auch für die meisten Menschen. Doch allzu oft lässt sich genau das nicht verhindern, wenn alte Menschen Hilfe und Betreuung brauchen und auf Pflegeheime angewiesen sind. Zweifellos ist die Betreuung in den Heimen sehr gut, aber die alten Menschen müssen ihr liebgewordenes Lebensumfeld verlassen. Außerdem werden wir angesichts der demografischen Entwicklung mit den vorhandenen Pflegeheimen, auch wenn diese ausgebaut werden, bei Weitem nicht das Auslangen finden. Daher muss es in Sachen Pflege rasch zu einem Umdenken kommen", unterstreicht Vladyka.

"Die SPÖ-Niederösterreich hat daher bereits ein Pflegemodell vorgestellt, das all diesen Tatsachen Rechnung trägt. Durch kleinere dezentrale SeniorInnenzentren kann sowohl gewährleistet werden, dass ältere und pflegebedürftige Menschen länger zu Hause bzw. zumindest in der eigenen Gemeinde bleiben können. Daneben können durch das Konzept "Umsorgt vor Ort" auch pflegende Angehörige entlastet und sogar Kosten eingespart werden", erläutert Vladyka. "Pflege und Betreuung müssen näher bei den Menschen stattfinden können, weil eben immer die Bedürfnisse der Menschen das Maß der Dinge sein müssen", so Vladyka abschließend.

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