"profil": Gerhard Huber (BZÖ) für von Rechtsextremem gegründete Organisation als Wahlbeobachter in Ukraine

Abgeordneter hatte von OSZE kritisierte Parlamentswahl gelobt

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurde die polnische Organisation "Europäisches Zentrum für geopolitische Analysen", in deren Auftrag der Tiroler BZÖ-Abgeordnete Gerhard Huber in der Ukraine als Wahlbeobachter unterwegs war, von einem Rechtsextremen gegründet. Der Gründer und Generalsekretär der Organisation, Mateusz Piskorski, 35, pflegte auch Kontakte zu russischen Skinheads. Von 2005 bis 2007 saß er für die inzwischen aufgelöste rechtspopulistische Partei "Samoobrona" im polnischen Parlament. Piskorskis Nähe zur undemokratischen Regierung Weißrusslands löste 2010 in polnischen Medien einen Sturm der Entrüstung aus. Damals hatte er die weltweit als unfair kritisierten Präsidentschaftswahlen für einwandfrei erklärt. BZÖ-Abgeordneter Huber hatte an der von der OSZE scharf kritisierten ukrainischen Parlamentswahl vom 28. Oktober 2012 nichts auszusetzen: "Ich habe noch nie so faire Wahlen gesehen."

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