Arbeitgeber im Handel legen Angebot einer Lohnerhöhung von bis zu 3,7 % vor

WKÖ-Verhandlungsleiter Buchmüller kritisiert: "Arbeitnehmer-Vertreter haben trotz eines mehr als fairen Angebotes den Verhandlungstisch verlassen"

Wien (OTS/PWK792) - Unverständnis äußert Peter Buchmüller, Chefverhandler der Arbeitgeberseite im österreichischen Handel, über das wenig konsensbereite Vorgehen der Arbeitnehmervertreter: "Wir haben für die Beschäftigten im Handel ein mehr als faires Gesamtpaket geschnürt und dieses ihren Vertretern angeboten. Nämlich: eine Erhöhung des kollektivvertraglich festgelegten Mindestlohns im Handel von 1.350 auf 1.400 Euro, das bedeutet für viele Beschäftigte eine Erhöhung der Gehälter um satte 3,7 Prozent. Damit liegt unser Angebot im Schnitt weit über der als Verhandlungsbasis festgesetzten Inflationsrate von 2,65 Prozent - und all das vor dem Hintergrund einer wirtschaftlich angespannten Ertragssituation im österreichischen Groß- und Einzelhandel."

Auch die Lehrlingsentschädigungen sollten demnach um mehr als 3 Prozent erhöht werden. Dieses Gesamtpaket hätte ab 1. Jänner 2013 Neueinsteigerinnen und - einsteiger, junge Arbeitnehmer/-innen sowie Lehrlinge besonders gefördert.

"Weiters ist es nach wie vor unsere Zielsetzung, durch die von uns vorgeschlagene Abflachung der Einkommenskurve einen Beitrag zu einer gerechten Verteilung des Lebenseinkommens der Beschäftigten im Handel zu erreichen", so Buchmüller weiter.

Als nächster und dritter Termin für die Kollektivvertragsverhandlungen im Handel wurde der 13. November 2012 vereinbart. (JR)

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