Aktienforum fordert Rechtssicherheit für börsennotierte Unternehmen

AF-Geschäftsführerin Haidenthaller: Anforderungen für ad-hoc-Meldungen konkretisieren - Mehr Sensibilität des Gesetzgebers für börsennotierte Unternehmen notwendig

Wien (OTS) - "Bei der Informationspflicht über kursrelevante Ereignisse muss die Rechtssicherheit für börsennotierte Unternehmen das oberste Gebot sein. Die aktuelle Situation ist vollkommen unzureichend. Hier ist auch seitens des Gesetzgebers mehr Sensibilität für börsennotierte Unternehmen dringend notwendig", so Ulrike Haidenthaller, Geschäftsführerin des Aktienforums (AF), angesichts des jüngsten Entscheides des Unabhängigen Verwaltungssenats (UVS). Grundsätzlich sei festzuhalten, dass kursrelevante Informationen erst dann bekannt zu geben sind, wenn es auch eine ausreichend hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass das Ereignis tatsächlich eintritt. "Es kann nicht sein, dass jede strategische Überlegung in einem Unternehmen automatisch ad-hoc-meldepflichtig wird, nur weil dadurch eine mögliche Kursrelevanz gegeben ist. So würde die Veröffentlichung einer Vielzahl nicht unrealistischer Szenarien ohne klare Zielsetzung eher zur Verunsicherung des Investors beitragen mit dem zusätzlichen Risiko des Emittenten Kursmanipulation zu begehen. Hier ist vor allem die FMA gefordert, ihre Anforderungen zu konkretisieren", so Haidenthaller. Das Aktienforum fordere daher dringend, bestehende Rechtsunsicherheiten zu beseitigen und die Anforderungen zu präzisieren. "Dies ist nicht nur im Sinne der Unternehmen, sondern vor allem auch im Sinne aller Anleger", betonte Haidenthaller.

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