ÖAMTC: Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung - Problemverlagerung anstelle von Problemlösung

Club kritisiert - "Stadtfinanzen gehen vor Bürgerwohl"

Wien (OTS) - Die Ausdehnung der bestehenden Parkraumbewirtschaftung mit 1. Oktober hat durch starre Grenzziehungen Anrainer wie Pendler unter großen Druck gebracht. "Es war zu erwarten und vermutlich auch von der Stadtregierung beabsichtigt, dass nun weitere Bezirke nachziehen", kommentiert Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung, die heutige Entscheidung, dass die Gebührenzonen in Penzing, Ottakring und Hernals ausgedehnt werden. "Die Ausweitung des bestehenden Modells ist eine reine Problemverlagerung anstelle einer Problemlösung", stellt Wiesinger zum wiederholten Mal klar.

Der ÖAMTC hat klare Vorstellungen, wie faires Parken in Wien zum Wohle aller Beteiligten funktionieren kann. Das Herzstück des ÖAMTC-Modells "Faires Parken in Wien" sind Grüne Zonen für die Randzonen der derzeitigen Parkraumbewirtschaftung. Dort bezahlt man zwar für das Parken, allerdings deutlich weniger als in den herkömmlichen Kurzparkzonen. Zudem gibt es in der Grünen Zone keine Parkzeitbegrenzung. Maria Vassilakou hat erst gestern Abend in der ORF-Sendung Report bekräftigt, dass sie "dem Modell des ÖAMTC sehr viel abgewinnen kann". Ein Blick in die Archive zeigt, dass Wien diesbezüglich sogar schon einen Schritt weiter war. Die Schaffung Grüner Zonen war im "Masterplan Verkehr" aus dem Jahr 2003 explizit vorgesehen. "Die Wiener Verkehrspolitik ist derzeit leider ausschließlich auf Geldbeschaffung ausgerichtet. Da gehen die Stadtfinanzen eindeutig vor dem Bürgerwohl", so Wiesinger abschließend.

Details zum ÖAMTC-Modell "Faires Parken in Wien" stehen unter www.oeamtc.at/fairesparken zum Download zur Verfügung.

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