Justizministerin auf Arbeitsbesuch in Uruguay

Beatrix Karl trifft hohe Repräsentanten aus Justiz und Politik

Montevideo (OTS) - Das Justizsystem des kleinen südamerikanischen Landes Uruguay gilt als Vorzeigemodell in der Region. Justizministerin Beatrix Karl befand sich am Mittwoch auf offiziellem Besuch in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays. Dort traf die Bundesministerin wichtige Vertreter aus Justiz und Politik, Vertreter der österreichischen Gemeinde in Uruguay und hielt eine Rede an der Universität Montevideo. Schwerpunkte des Arbeitsbesuches waren der Erfahrungsaustausch über aktuelle Herausforderungen des österreichischen und uruguayischen Justizsystems sowie der erfolgreiche Kampf gegen Korruption.

"Korruption ist ein globales Problem. Umso wichtiger ist daher ein internationaler Austausch zur Korruptionsbekämpfung. In Österreich ist es während meiner Amtszeit gelungen, mit der Verschärfung des Korruptionsstrafrechts und der Gründung einer eigenen Behörde zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruptionsdelikten -der WKStA-, für mehr Sauberkeit in Politik und Wirtschaft zu sorgen. Ich freue mich daher sehr, auch im Ausland über unsere Erfahrungen und Erfolge berichten zu können", so Karl während ihreres Besuches in Uruguay.

Ein weiter Schwerpunkt des offiziellen Besuches, war auch die zukünftig verstärkte Zusammenarbeit der beiden Länder in Justizangelegenheiten. Zu diesem Zweck traf die Justizministerin den Präsidenten des Obersten Gerichtshofes Uruguays, Daniel Ibérico Gutiérrez Porto und unterzeichnete mit Ricardo Ehrlich, den für Justizpolitik zuständigen Minister für Erziehung und Kultur, ein diesbezügliches "Memorandum of Understanding".

Wichtiger Bestandteil des Programms der Justizministerin waren auch ein Treffen mit Vertretern der österreichischen Gemeinde in Uruguay sowie ein Vortrag an der Universität Montevideo über die jüngsten justiziellen Entwicklungen in Europa und Österreich.

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