FP-Gudenus: Kontrollamt zerpflückt Gebarung der Flughafen-Beteiligungsverwaltung

Für Brauner zählte nur Postenschacher, am Erhalt des Vermögen der Wienerinnen und Wiener war Frau Finanzstadtrat nicht interessiert

Wien (OTS/fpd) - Abgründe offenbarten sich den Prüfern des Kontrollamts, als sie die Vermögensgebarung der 20 Prozent-Beteiligungsverwaltung der Stadt Wien an der Flughafen Wien AG unter die Lupe nahmen. Ergebnis: Die glücklose Finanzstadträtin Brauner hatte zwar mit ganzer Energie für die Versorgung ihrer Günstlinge mit Top-Jobs im Unternehmen gesorgt, der Erhalt des Vermögens der Wienerinnen und Wiener war ihr aber offenbar herzlich egal.

Die Bundesländer Wien und Niederösterreich sind ja jeweils 20 Prozent-Eigentümer, haben aber durch den sogenannten Syndikatsvertrag eine beherrschende Stellung. "In den Organen der Flughafen Wien AG (Hauptversammlung, Aufsichtsrat) sind alle von der Syndikatsversammlung gefassten Entscheidungen und Beschlüsse umgesetzt worden", schreiben die Kontrolleure in ihrem Bericht. "Dabei ging es ausschließlich um den für die SPÖ erfolgreichen, aber widerlichen Postenschacher", weiß Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.

Über das Skylink-Debakel will Brauner, in deren Ressort der Flughafen-Anteil verwaltet wird, hingegen erst im Jahr 2009 aus den Medien erfahren haben. Dabei haben die Prüfer festgestellt, dass bereits im Jahr 2007 Revisorenberichte über die Mängel an der Kosten-und Terminplanung vorlagen und der Flughafen selbst schon 2008 in einer Presseaussendung auf die Kostenüberschreitung von damals noch 50 Prozent hingewiesen hat. Gudenus ist empört: "Ich will der Frau Stadtrat einmal glauben, dass sie die Wahrheit sagt. Dann ist das Fazit, dass sie sich ausschließlich um die Jagd nach hochdotierten Posten für ihre Parteisoldaten bemüht und sich um die Beteiligung am Flughafen, das Vermögen der Wienerinnen und Wiener, überhaupt nicht gekümmert hat. Das Ergebnis dieses ungenierten Desinteresses war, dass die von ihr inthronisierten, offenbar unfähigen Manager allein bei der Beteiligung der Stadt 150 Millionen Euro Wert vernichtet haben und zusätzlich die Dividende heuer um 4,2 Millionen Euro gekürzt wurde."

Gudenus fordert umgehend Konsequenzen: "Egal, ob sie nun tatsächlich nichts wusste, oder ob sie gelogen hat, diese Frau ist schon längst rücktrittsreif! Frau Brauner, räumen Sie zum Wohle der Bürger dieser Stadt Ihren Sessel für einen kompetenten und seriösen Nachfolger!" (Schluss)

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