ÖBB: Startschuss für 450 neue Lehrstellen

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Wien (OTS) - Infrastrukturministerin Doris Bures und Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, haben heute den Startschuss für die Ausschreibung von 450 neuen Lehrstellen für das Jahr 2013 gegeben. Mit insgesamt 1.850 Lehrlingen sind die ÖBB größter Ausbildner bei technischen Lehrberufen, österreichweit ist die Bahn der zweitgrößte Ausbildungsbetrieb.

Rund 1.850 Lehrlinge werden derzeit bei den ÖBB in 22 Berufen ausgebildet, auch der Anteil an jungen Frauen ist mit 300 jungen Mitarbeiterinnen im Hinblick auf den hohen Technikanteil der Ausbildung sehr hoch. Ein Beruf steht seit 2012 neu auf dem Programm - der Gleisbautechniker. Bereits 101 Jugendliche haben sich für eine Lehre in diesem von der Wirtschaft stark nachgefragten Beruf entschieden, davon bereits zwei Mädchen.

"Österreichs Wirtschaft braucht junge Menschen, die gut ausgebildet sind. Und die Jugendlichen brauchen Lehrplätze, wo sie gefördert und gefordert werden. Das wird bei den ÖBB geboten", so die Infrastrukturministerin. "Der hohe Anteil an positiven Lehrabschlüssen, ist der beste Beweis für die Qualität unserer Ausbildung und vor allem unserer Ausbilder. Wer einen Lehrabschluss bei den ÖBB hat, ist in Wirtschaft und Industrie eine gefragte Fachkraft. Besonders stolz macht mich der hohe Frauenanteil bei unseren Lehrlingen - ich ermutige jedes Mädchen, auch einen technischen Lehrberuf zu ergreifen", unterstreicht Christian Kern.

ÖBB-Lehre: Qualität mit Siegel

Die Bahn ist nicht nur einer der größten Ausbildner, sondern auch einer der Besten. 97 % der Jugendlichen bestehen ihre Lehrabschlussprüfung beim ersten Antreten, davon 60% mit ausgezeichnetem oder gutem Erfolg. Die ÖBB tragen das offizielle Gütesiegel als "Staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb" und können dank der Unterstützung durch das Verkehrsministerium mehr junge Menschen ausbilden, als es für betriebliche Zwecke notwendig ist. Rund 50 Prozent der Jugendlichen, die ihre Lehre bei den ÖBB abschließen, bleiben im Unternehmen. Die anderen Absolventen der ÖBB-Lehrausbildungen sind gefragte Fachkräfte in Wirtschaft und Industrie. Auch bei Berufswettbewerben erhalten ÖBB-Lehrlinge jährlich Auszeichnungen und Preise - zuletzt bei der Berufs-Weltmeisterschaft 2011 für Mechatroniker in London. In dieser Berufsgruppe stellen die ÖBB auch die aktuellen Staatsmeister.

22 Berufe mit Zukunft - Chancen für Mädchen und Buben

Als eines der modernsten Bahnunternehmen Europas benötigen die ÖBB Spezialisten im Bereich hochentwickelter Technologien. Daher werden seit 2010 Lehren in sieben eisenbahnspezifischen Berufen angeboten:
Betriebstechnik, Transporttechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Sicherungstechnik, Fahrzeuginstandhaltungstechnik und Telekommunikationstechnik. Erstmals werden 2012 auch 101 Lehrlinge als Gleisbautechniker ausgebildet. Das Berufsbild wurde vor mehr als 10 Jahren von der Wirtschaft gefordert um den technischen Anforderungen beim Neubau von Bahnstrecken, aber auch der Wartung des bestehenden Schienennetzes gerecht zu werden.

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ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Jährlich nutzen 450 Mio. Kunden die Angebote des österreichischen Mobilitätsunternehmens ÖBB. Täglich fahren 6.500 Personen- und Güterzüge - die größte E-Mobility-Flotte Österreichs - mit umweltfreundlichem Strom aus 92 % erneuerbarer Energie. Die ÖBB bewegen mit Kundenorientierung und gesellschaftlicher Verantwortung das System Bahn nachhaltig in Richtung Zukunft. Die ÖBB gehören zu den pünktlichsten Bahnen Europas und bieten ihren Kunden die höchste Pünktlichkeit in der EU. Mit konzernweit rd. 40.800 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (davon 37.050 in Österreich, 3.750 im Ausland, zusätzlich 1.850 Lehrlinge) und Gesamterträgen von rd. 6,25 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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