ÖAAB Tamandl: Chaos bei den Herbstferien

Der ÖAAB-Wien unterstützt die Forderung der Elternvertreter nach einer einheitliche Lösung für Wien

Wien (OTS) - "Die Tatsache, dass schulfreie Tage nicht einheitlich geregelt sind, bringt vor allem für Familien teilweise große Nachteile mit sich. Kinder haben oft unterschiedlich frei. Diese Zeit kann daher nicht für ein aktives Familienleben genutzt werden, sondern bringt zusätzliche Probleme betreffend der Kinderbetreuung mit sich. Daher unterstützt der ÖAAB Wien die Initiative der Elternvertreter für gemeinsame schulfreie Tage für ganz Wien", so Gabriele Tamandl, Landesobfrau des ÖAAB Wien

"Es kann doch nicht sein, dass eine Familie mit drei Kindern, die drei verschiedene Schulen besuchen, drei unterschiedliche Ferienpläne beachten muss. Die Kinderbetreuung ist in solchen Fällen schwierig und die Urlaubstage der berufstätigen Eltern vermehren sich auch nicht auf wundersame Weise" so Tamandl weiter.

"Derzeit können alle Bundesschulen schulautonom über die zusätzlich zu den üblichen Ferien möglichen freien Tage nach einer Abstimmung im Schulgemeinschaftsausschuss verfügen.Nicht so die Wiener Pflichtschulen: Dort gibt der Stadtschulrat einen Teil dieser Tage fix vor. Nur über den Rest kann das Schulforum bestimmen. In Summe bedeuten diese unterschiedlichen Systeme, dass derzeit keine wienweit gemeinsamen freien Tage entstehen können" erklärt Tamandl.

"Familien wird es somit unmöglich gemacht, gemeinsame freie Zeit zu verbringen, die man nicht nur für Reisen oder andere Aktivitäten nutzen könnte, sondern auch für die Unterstützung der Kinder in schulischen Angelegenheiten. Auch für die Wirtschaft wäre dies ein positiver Faktor", so Tamandl abschießend.

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