Schwentner: Einheitlicher Diskriminierungsschutz für alle

Grüne unterstützen Angleichung im Gleichbehandlungsgesetz

Wien (OTS) - "Warum sollte es in Österreich völlig in Ordnung sein, wenn Menschen zum Beispiel nur wegen ihres Alters oder weil sie homosexuell sind bei der Wohnungssuche oder beim Buchen einer Urlaubsreise benachteiligt werden? Die Grünen unterstützen die geplante Gesetzesänderung. Diese sieht vor, die Diskriminierungsgründe beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen im Gleichbehandlungsgesetz auszuweiten. Nun ist die ÖVP gefordert über ihren ideologischen Schatten zu springen und in der Gesellschaft von heute anzukommen", sagt Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen. Eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der Herkunft beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen ist schon seit mehreren Jahren unzulässig. Es gehe jetzt darum, diesen Diskriminierungsschutz auch aufgrund des Alters, der sexuellen Orientierung, der Religion oder der Weltanschauung zu garantieren. Die UnternehmerInnen sind viel fortschrittlicher als die ÖVP wahr haben will. Denn die SozialpartnerInnen, darunter auch die Wirtschaftskammer, haben sich schon auf die Angleichung des Diskriminierungsschutzes geeinigt.

"Es gibt absolut keinen Grund, der es rechtfertigen würde, Lesben und Schwule, Gläubige und AtheistInnen oder junge und alte Menschen zu diskriminieren. Diese Gruppen haben ein Recht auf Schutz vor Benachteiligung, wenn sie Geschäfte abschließen. Deshalb unterstützen die Grünen die Sozialpartnereinigung über eine Ausdehnung des Diskriminierungsschutzes und hoffen auf eine baldige Vorlage der geplanten Gesetzesänderung im Parlament", meint Schwentner.

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