FPK-LPO Scheuch: Hafterleichterung für Salzburger Sexualstraftäter ist ein Skandal

Opferschutz vor Täterschutz gefordert - Justizministerin Karl muss für Klarheit sorgen

Klagenfurt (OTS) - "Dieser Rechtsspruch ist ein riesen Skandal und schlägt dem Fass den Boden aus", so reagiert der freiheitliche Landesparteiobmann LHStv. Ing. Kurt Scheuch auf die Tatsache, dass der Verwaltungsgerichtshof Hafterleichterung für einen mehrfachen 51-jährigen Kinderschänder aus Salzburg gebilligt hat. "Die Freiheitlichen in Kärnten protestieren auf das Schärfste. Es kann ja wohl nicht sein, dass einem mehrfachen Kinderschänder die Haft erspart bleibt und er mit einer Fußfessel davon kommt", wettert Scheuch, der in diesem Zusammenhang einmal mehr Opfer- vor Täterschutz fordert.

"Der Verwaltungsgerichtshof wies die Beschwerde der zuständigen Vollzugsdirektion mit der Begründung ab, dass es keine Anzeichen gebe, dass der Kinderschänder in den nächsten sechs Monaten erneut straffällig werde", informiert Scheuch. "Justizministerin Beatrix Karl ist gefordert, endlich für Ordnung in ihrem Ressort zu sorgen. Wie kann es sein, dass solche Verbrecher nicht hinter Schloss und Riegel verwahrt werden, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können", betont Scheuch und erwartet sich eine Stellungnahme von Ministerin Karl. Auch sei in dieser Causa auch die Rolle des Verwaltungsgerichtshofes zu hinterfragen.

Der Sexualstraftäter hatte bereits 2005 und 2006 eine damals ein 15- bzw. 16-jähriges Mädchen mehrfach vergewaltigt und sexuell missbraucht und wurde rechtskräftig zu zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt (acht Monate davon unbedingt).

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