GdG-KMSfB-Bauer: Falsche Zahlen und Halbwahrheiten werden Wiener VP nicht weiterbringen

Krankenstände bei Wiener Linien halten sich im durchschnittlichen Rahmen

Wien (OTS/ÖGB) - "Bei Vollmond verfällt Gemeinderat Wolfgang Ulm offenbar regelmäßig in einen Zahlenwahn. Anders lassen sich die blindwütigen Attacken der Wiener VP gegen die MitarbeiterInnen der Wiener Linien kaum noch erklären", kritisierte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der Hauptgruppe IV in der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst Medien, Sport, freie Berufe), Michael Bauer. Die Stadtschwarzen operieren mit falschen Zahlen und unzulässigen Vergleichen.++++

"Einmal mehr versucht die Wiener VP, die MitarbeiterInnen der Wiener Linien in ein schlechtes Licht zu rücken. Die haltlosen Vorwürfe werden wir nicht einfach hinnehmen", sagte Bauer. Kritikpunkt der VP ist einmal mehr die angeblich zu hohe Krankenstandsquote. Sie liege, behauptet Gemeinderat Ulm, um mehr als 200 Prozent höher als jene in der Privatwirtschaft. "Das ist blanker Unsinn und entbehrt jeder Grundlage", rückt Bauer die Tatsachen zurecht. Schon die Zahl von angeblich 33,7 Krankenstandstagen pro Beschäftigtem sei ganz einfach falsch.

"Auch der von der VP angestellte Vergleich mit dem aktuellen Fehlzeitreport des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger ist in der vorliegenden Form eine Verzerrung der Tatsachen", erklärte Bauer. Wenn man schon aus einer Statistik zitiert, sollte man zumindest wissen, dass die Wiener Linien der Branche Verkehr zuzuordnen sind und somit auch mit den richtigen Zahlen argumentieren.

"Auch Gemeinderat Ulm sollte nebenbei mittlerweile bekannt sein, dass die Rahmenbedingungen in einem Verkehrsunternehmen mit Außendiensten, Schichtdienst und witterungsbedingten Einflüsse 365 Tage im Jahr nicht unbedingt der Gesundheit förderlich sind. Nur gesunde Fahrerinnen und Fahrer sind ein Garant für die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr in Wien", sagte Bauer. Von den Leistungen der MitarbeiterInnen der Wiener Linien haben sich die Wienerinnen und Wiener allen Unkenrufen der Stadtschwarzen zum Trotz bereits selbst ein Bild gemacht: Die hohe Zahl der JahreskartenbesitzerInnen spricht für sich.

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