Bundesrat - Ebner: Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes

Regionalmodell bringt mehr Gerechtigkeit, Nachvollziehbarkeit und Zukunftsfähigkeit

Wien (OTS/SK) - "Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes, umso wichtiger ist ein gerechtes Fördersystem", betonte SPÖ-Bundesrätin Adelheid Ebner in ihrer Rede zur Aktuellen Stunde "Die Gemeinsame Agrarpolitik-Reform 2014-20 - Allianz fürs Land" im Bundesrat. Die Reform in der Agrarpolitik auf EU-Ebene und damit auch in Österreich ist daher eine der Herausforderungen für die Zukunft. "Wenn wir in Europa unsere Ziele im Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz erreichen und die Arbeitsplätze im ländlichen Raum erhalten wollen, dann brauchen wir auch die dafür notwendigen Mittel", betonte Ebner. ****

Um den bäuerlichen Betrieben auch weiterhin eine Zukunft bieten zu können, ist es wichtig bei der Verteilung der Fördergelder nicht nur auf Fläche und Viehstückzahl orientiert zu sein. "Denn diese Förderungen haben sich in den letzten Jahren weiter zu Ungunsten der Berg- und Kleinbauern verstärkt", so Ebner. Die Einkommen der Landwirte sind in den letzten Jahren gestiegen, die Einkommen der Bauern in den Bergregionen haben sich aber verringert.

Somit zählt das so genannte historische Modell, bei dem die Zahlungsansprüche aufgrund der historischen Direktzahlungen zugeteilt werden, zu einem der ungerechtesten Modelle überhaupt. Daher ist der Umstieg auf das Regionalmodell 2014 notwendig. "Die Vorteile des Regionalmodells mit einer einheitlichen Hektarprämie sieht man in der größeren Gerechtigkeit, der Nachvollziehbarkeit und der Zukunftsfähigkeit", betonte Ebner.

Auch wird durch die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) die Chancengleichheit zwischen Mann und Frau gefördert. In Österreich werden 33 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe bereits von Frauen geführt. "Bäuerinnen schaffen neuartige wirtschaftliche Standbeine für ihre land- und forstwirtschaftlichen Betriebe und sichern somit den Fortbestand einer zukunftsfähigen und bäuerlichen Landwirtschaft ab", so die Bundesrätin. (Schluss) mis/up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003