BZÖ gegen Null-Lohnrunde für KABEG-Bedienstete

Dolinschek: "Für 7500 KABEG-Beschäftigte gibt es trotz steigender Preise eine Null-Lohnrunde - das kann es wohl nicht sein"

Wien (OTS) - BZÖ-Betriebsrat Clemens Costisella sammelt seit Juni dieses Jahres Unterschriften gegen die Null-Lohnrunde 2013 und kämpft gegen den damit verbundenen massiven Reallohnverlust. Dem zuständigen Krankenanstaltenreferenten SPÖ-LHstv. Dr. Peter Kaiser hat Cosistella schon mit den ersten Unterschriften einen Besuch abgestattet, dieser hat aber nur gesagt, dass alles schon ausverhandelt ist. Trotzdem hält Betriebsrat Costisella an seinem Unterschriftensammeln fest und geht jetzt in die Offensive: "Wir gehen mit unserem Unterschriftensammeln jetzt auch hinaus in alle anderen KABEG Häuser. Am 9. November 2012 starten wir beim LKH Wolfsberg durch, weiter geht es dann mit Klagenfurt, Villach, Laas und Hermagor. Wenn notwendig führen wir diese Aktion bis nächstes Jahr durch", nimmt Costisella auch FSG-Zentralbetriebsrat und GÖD-Vorsitzenden Arnold Auer in die Pflicht.

"Die Preise für Lebensmittel, Treibstoff und Güter des täglichen Lebens steigen - trotzdem wurde für 7500 KABEG Beschäftigte eine Null-Lohnrunde vereinbart. Das kann es wohl nicht sein", kritisierte BZÖ-Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek und weiter: "Es kann nicht sein, dass es in allen anderen Berufssparten eine Gehaltserhöhung von drei Prozent und mehr gibt und bei den Krankenanstalten Angestellten nicht einmal die Inflationsrate abgegolten wird, noch dazu, wo die Kosten beim Betriebskindergarten und Hort erhöht wurden und hier sehr wohl eine Indexanpassung durchgeführt wurde, was speziell für die Niedriglohngruppen ein massives finanzielles Problem darstellt".

"Seit Jahren wird gesagt, dass die Einkommen durch Einsparungen in der KABEG teilfinanziert werden und trotzdem fehlt jedes Jahr das Geld für Gehaltserhöhungen", wundert sich Costisella. Einmal mehr fordert der BZÖ-Betriebsrat die Beendigung des roten Gießkannenprinzips und schlägt eine einkommensabhängige Gehaltserhöhung vor. "Eine Inflationsabgeltung soll jeder bekommen. Die niedrig verdienenden KollegInnen sollen aber dementsprechend mehr Gehaltserhöhung bekommen als jene, denen es nicht wirklich weh tut".

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