Moser: Gerechtere Pendlerförderung ist längst überfällig

Grüne: Ökologisch und sozial verbessertes Modell ohne Aufschub umsetzen

Wien (OTS) - "Dass die derzeitige Pendlerförderung in mehrerlei Hinsicht ungerecht ist, ist nichts Neues sondern seit Jahren bekannt. Auch wenn Finanzministerin Fekter einige Jahre zu lange gebraucht hat, um die seit langem vorliegenden Verbesserungsvorschläge der Grünen zu Pendlerpauschale & Co aufzugreifen - besser spät als gar nie", hält Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen, zu den zarten Pendler-Reformandeutungen der Regierung fest.

"Die Lösungsvorschläge liegen längst auf dem Tisch. Die ökologische Fehlsteuerung wäre durch die Gleichstellung von Öffi- mit Kfz-Pendlern bei Betrag und Distanz genauso rasch zu beenden wie die verteilungspolitische Fehlsteuerung durch Umstellung von Werbungskosten auf Absetzbetrag, Einbeziehung von Teilzeitpersonal und Prüfung einer Einkommensobergrenze. Wenn dann noch Doppelförderungen a la 'Pendlerpauschale auch bei Firmenwagen' abgestellt werden, ist das Modell perfekt, auch wenn man nicht hunderte Millionen im Jahr zusätzlich ausgeben will wie von Niederösterreichs Landeshauptmann und anderen Populisten im Landtagswahlfieber verlangt. Es gibt allerdings keinen Grund, jetzt wieder nur unscharfe Ankündigungen zu tätigen - eine solche Reform könnte problemlos zusammen mit dem bevorstehenden Budget verabschiedet werden. Hier müssen SPÖ und ÖVP ihre Glaubwürdigkeit jetzt den jahrelang hingehaltenen Pendlerinnen und Pendlern durch eine rasche Reform in den nächsten Wochen beweisen", sagt Moser.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001