FPK-Darmann fordert die Schließung des Atomkraftwerkes Krsko

Prettner muss endlich Taten folgen lassen

Klagenfurt (OTS) - "Wie die letzten Ereignisse wieder eindrücklich vor Augen führen, muss das Atomkraftwerk Krsko aus Sicherheitsgründen ausgeschalten bleiben, fordert heute FPK-Klubobmann Mag. Gernot Darmann und geht mit der zuständigen SPÖ-Landesrätin Beate Prettner hart ins Gericht. "Wir müssen die Warnsignale ernst nehmen! Prettner betätigte sich bisher vor allem als Ankündigungspolitikerin. Nun sind aber Taten gefragt. Die Möglichkeit dazu hätte es bereits mehrfach in den letzten Jahren seit ihrer SPÖ-Regierungsfunktionsübernahme gegeben, wurde aber grob fahrlässig ausgelassen. Vor allem sind es ihre Parteikollegen auf europäischer Ebene, die gemeinsam mit der Europäischen Volkspartei auf erbärmliche Art und Weise die politischen Köpfe einziehen, sobald die Atomlobby die Brüsseler Bürotüren einrennt", so Darmann, der von Prettner wissen möchte, was ihre sozialdemokratischen Parteigenossen daran hindere, ein klares Ausstiegsszenario sowie eine eindeutige Schließungsvorgabe für Hochrisiko-AKW wie es das Kernkraftwerk Krsko im höchsten Maße ist, gegenüber den Staaten Slowenien und Kroatien umzusetzen.

"Eine glaubwürdige Energiepolitik sieht wohl anders aus. Denn die Bevölkerung bleibt dabei auf der Strecke", kritisiert Darmann und erinnert an die Forderung der Freiheitlichen, eine absehbare Schließung des Kernkraftwerkes Krsko samt dem damit verbundenen Atommülllager unabdingbar mit dem Beitrittsgesuch Kroatiens zur EU zu verknüpfen. Hierbei hätte die SPÖ-geführte Bundesregierung ein entsprechendes Druckmittel auf europäischer Ebene in der Hand gehabt, hat es aber wohl in der Rundablage verschwinden lassen, in welcher unzählige Bürgeranliegen weglobbyiert werden dürften, so Darmann. (Schluss)

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