Neues Volksblatt: "Sparen" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 31. Oktober 2012

Linz (OTS) - Jeder Krämer lobt seine Ware, heißt es. Daher ist es nur ganz natürlich, dass der oberösterreichische Finanzreferent und Landeshauptmann Josef Pühringer und Klubobmann Gottfried Hirz vom grünen Koalitionspartner das von ihnen präsentierte Landesbudget 2013 als äußerst gelungene Kombination aus sinnvollem Sparen und notwendigem Investieren dargestellt haben.
Nicht selbstverständlich ist aber, dass auch Rot und Blau lobende Worte finden. "Vorsichtig positiv" äußerte sich SPÖ-Klubobfrau Gertraud Jahn, und FPÖ-Obmann Manfred Haimbuchner hat sich zu einem "löblich" durchgerungen. Natürlich mit Einschränkungen; etwas anderes war von den Nicht-Koalitionsparteien -eine klassische Opposition gibt es in Oberösterreich ja nicht, weil alle Landtagsparteien in der Landesregierung vertreten sind - ohnehin nicht zu erwarten. Sie meinen, dass man die Schuld für die Defizite der letzten Jahre nicht nur der Wirtschaftskrise anlasten könne.
Es mag schon sein, dass man auch in Oberösterreich noch mehr sparen hätte können; wobei das, was an Reformen passiert ist, andere erst nachmachen müssen. Aber Tatsache ist, dass es ohne die Finanzkrise und die damit verbundenen Einnahmenausfälle im Landesbudget 2013 einen ordentlichen Überschuss gäbe. Und Tatsache ist auch, dass das Defizit rasant zurückgefahren wird. Zum Wohl der Kinder, auf deren Kosten wir nicht leben wollen.

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