FPK-Darmann: AK-Präsident gebärdet sich nach wie vor als Parteipolitiker

FPK-Antrag zur Begrenzung von Leiharbeitskräften in letzter Landtagssitzung beschlossen

Klagenfurt (OTS) - Es sei bezeichnend, dass es Goach bei seiner 10-jährigen Bilanzpressekonferenz als AK-Präsident nicht lassen kann, Spitzen gegenüber den Freiheitlichen in Kärnten zu reiten. Ergänzend zur Bilanz von Goach sei daher zu erwähnen, dass der AK-Präsident die Arbeiterkammer insbesondere als Vorfeldorganisation der SPÖ benützt, erklärte heute FPK-Klubobmann Gernot Darmann.

Goach, der von der Arbeit des Kärntner Landtages offensichtlich keine Ahnung hat, sich aber trotzdem bemüßigt fühlt diffamierende Statements abzugeben, sollte sich vielmehr den Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern widmen. "Wie die Zahlen belegen, gibt es da mehr als genug zu tun", so Darmann. Als Beispiel nannte der freiheitliche Klubobmann das Problem der Leiharbeiter. Ein entsprechender FPK-Antrag wurde dazu in der letzten Landtagssitzung gegen die Stimmen der ÖVP beschlossen. Demnach soll die Anzahl von Leiharbeitskräften pro Unternehmen auf 10 % der Belegschaftsstärke (Jahresdurchschnittswert der letzten drei Jahre) begrenzt werden. Weiter wird gefordert, dass es Unternehmen unmöglich gemacht werde, langjährige Mitarbeiter zu kündigen, um diese dann sofort wieder als Leiharbeiter einzustellen. "Davon fehlt auf Goachs "Wunschliste" leider jede Spur, hingegen wird Landeshauptmann Dörfler parteipolitisch heftig attackiert, was wahrlich nicht seine Aufgabe ist", so Darmann.

"Als Landesparteiobmannstellvertreter der SPÖ Kärnten scheint Goach die Arbeiterkammer jedenfalls fest im Griff zu haben", schließt Darmann.

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