Karlheinz Töchterle begann Romreise mit Vatikanbesuch

Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte Vatikanische Apostolische Bibliothek - am Nachmittag Arbeitsgespräch mit Präfekten der Vatikanischen Bildungskongregation

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle absolviert heute und morgen einen Arbeitsbesuch in der italienischen Hauptstadt Rom und setzt damit nach Deutschland, der Schweiz, Slowenien und Tschechien seine Besuche in den Nachbarländern fort. Zu Beginn seines Besuchs hat Töchterle heute Vormittag die Vatikanische Apostolische Bibliothek besucht: "Ihre eindrucksvollen Bestände gehören zu den wertvollsten der Welt und sind Gegenstand mehrerer Forschungsarbeiten", so Töchterle, der von Dr. Christina Maria Grafinger geführt wurde. Die Historikerin ist gebürtige Oberösterreicherin und arbeitet als Archivarin in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek, zuvor war sie am Historischen Institut Rom sowie am Historischen Institut Salzburg beschäftigt.

Heute Nachmittag trifft der Minister mit dem Präfekten der vatikanischen Bildungskongregation, Kardinal Zenon Grocholewski, zusammen. Töchterle wird weiters das Historische Institut Rom (eine vom Wissenschafts- und Forschungsministerium finanzierte Einrichtung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) besuchen. Am Abend steht ein Empfang in der österreichischen Botschaft am Programm.

Thema des Arbeitsgesprächs mit Kardinal Zenon Grocholewski sind die Umsetzung des Bologna-Prozesses sowie eine weitere Intensivierung der langjährigen Beziehungen zwischen dem Vatikan und Österreich im Bereich Wissenschaft und Forschung. Im Rahmen des Bologna-Prozesses bestehen langjährige Kooperationen zwischen dem Heiligen Stuhl und Österreich zu den Themen Qualifikationsrahmen, Anerkennung, Qualitätssicherung und internationale Kooperation.

Das Historische Institut Rom, durch das der Minister von Direktor Dr. Richard Bösel geführt wird, stellt seit mehr als 130 Jahren die wichtigste Forschungsstelle der österreichischen Geisteswissenschaften in Italien dar und unterstützt Forschungsvorhaben österreichischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem in den Fachgebieten Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie. Der wissenschaftliche Nachwuchs wird dabei gezielt durch Stipendien gefördert. Durch die Vortrags- und Lehrtätigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiters des Instituts erfolgt ein wertvoller Beitrag zur Belebung der scientific community.

Morgen wird Töchterle u.a. seinen italienischen Amtskollegen Francesco Profumo zu einem Arbeitsgespräch treffen. Weiters nimmt er an einer Generalaudienz des Papstes teil und besucht das Forschungsprojekt des START-Preisträgers Dr. Norbert Zimmermann (Institut für Kulturgeschichte der Antike, ÖAW) in der Domitilla-Katakombe.

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