JG-Kucharowits ad Kurz: "Integration muss erst ermöglicht werden"

Junge Generation bekräftigt Forderung nach Geburtsortprinzip bei Staatsbürgerschaft

Wien (OTS/JG) - Die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) Katharina Kucharowits kritisiert die Vorschläge von Staatssekretär Kurz bezüglich der Erneuerungen im Staatsbürgerschaftsgesetz.

"Integration muss erst für alle ermöglicht werden, bevor sie als Kriterium für die Verleihung der Staatbürgerschaft herangezogen werden kann", so Kucharowits in Richtung Kurz. Menschen die zuwandern, sollen sich als ÖsterreicherInnen fühlen können und nicht mit Zwangsdiensten dazu gedrängt werden.

Ohne Arbeitsbewilligung für AsylwerberInnen und ohne umfassende Bildungsangebote werden zugewanderte Menschen nicht dazu angehalten sich als ÖsterreicherInnen zu fühlen, sondern werden dadurch aus der österreichischen Gesellschaft ausgeschlossen. "Bei Integration geht es um ein Zusammenleben in der Gesellschaft und nicht um Assimilation am Feuerwehrfest", unterstreicht Kucharowits.

Auch die langjährige Forderung der Jungen Generation hinsichtlich der Vergabe der Staatbürgerschaft nach dem Geburtsortprinzip wäre ein wichtiges Signal. Denn Kinder und Jugendlichen, deren Eltern zwar nicht die österreichische Staatsbürgerschaft haben, von denen aber viele schon seit Jahren in Österreich leben, hier arbeiten und natürlich auch Steuern zahlen, müssen "dank" des derzeit gültigen Abstammungsprinzip noch ein mühsames Einbürgerungsverfahren absolvieren um zumindest die gleichen Rechte wie ihre Nachbarn zu erlangen.

"Falls Staatssekretär Kurz nach konstruktiven Ideen für eine gelungene Integrationspolitik sucht, steht ihm das Integrationspapier der JG auf http://www.ots.at/redirect/jg.spoe.at zum Download zur Verfügung", so Kucharowits abschließend.

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