Bayr zu 12 Jahre UN-Resolution 1325: Frauen müssen im Friedensprozess eine größere Rolle spielen!

Kein langandauernder Friede ohne Beteiligung der Frauen

Wien (OTS/SK) - "Friedens- und Sicherheitspolitik darf nicht länger eine Männerdomain sein. Gerade bei so sensiblen Themen wie Friedensverhandlungen und Wiederaufbau kann nicht auf die Intelligenz, den Erfahrungsschatz und die Lebensrealität von 50 Prozent der Bevölkerung verzichtet werden", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung anlässlich des 12. Jahrestages der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates fest. Die Resolution wurde am 31. Oktober 2000 einstimmig verabschiedet. Nicht nur um Frauen und Mädchen in Konflikt- und Postkonfliktsituationen besser zu schützen, sondern vor allem um Frauen verstärkt in alle Phasen des Friedensprozess einzubinden. ****

"Damit Frauen sich mehr an Friedensverhandlungen, zivilen und militärischen Friedensoperationen und dem Wiederaufbau zerstörter Gesellschaften beteiligen können, ist deren Bildung und deren gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben unerlässlich", betont Bayr aus Überzeugung, dass Frauen unbedingte Chancengerechtigkeit zusteht. Im Frieden, in Krisenzeiten, wie auch in Zeiten des Wiederaufbaus müssen Frauen gleichberechtigt deren Umwelt mitgestalten können. "Traditionelle Geschlechterrollen müssen endlich überwunden werden", fordert Bayr.

Österreich zählt zu den wenigen Staaten, die einen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 erarbeitet haben. "Mit dem Aktionsplan zu 1325 nimmt Österreich internationale eine Vorreiterrolle ein", zeigt sich Bayr über das österreichische Engagement erfreut. Überarbeitet wurde der Plan zuletzt Anfang 2012. (Schluss) up

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