Pendlerpauschale: AKNÖ begrüßt Einlenken von Finanzministerin Maria Fekter

Haneder: "Konzepte der ArbeitnehmervertreterInnen liegen auf dem Tisch"

Wien (OTS/AKNÖ) - AKNÖ-Präsident Hermann Haneder zeigt sich erfreut über den Vorschlag von Finanzministerin Maria Fekter, für mehr Fairness beim Pendlerpauschale zu sorgen. Vor allem für Teilzeitbeschäftigte müsste die Lage dringend verbessert werden, sagt der AKNÖ-Präsident.

Teilzeitbeschäftigte PendlerInnen haben bisher wenig bis gar nichts vom Pendlerpauschale gehabt. So hat etwa die AKNÖ erst vor zwei Wochen aufgezeigt, dass das Pendlerpauschale Gutverdienende zu Lasten von Menschen mit geringem Einkommen bevorzugt. So kostet beispielsweise eine Jahreskarte für die Bahnstrecke Wiener Neustadt -Wien 1.410 Euro. Je nach Gehaltshöhe erhalten die PendlerInnen dafür zwischen 141 bis 678 Euro Lohnsteuer zurück. Teilzeitbeschäftigte erhalten unter Umständen gar nichts.

Das will Finanzministerin Maria Fekter ändern, wie sie beim heutigen Ministerrat angekündigt hat. AKNÖ-Präsident Hermann Haneder zeigt sich erfreut. "Diese Einsicht ist ein erster Schritt für Verbesserungen. Wir sind gerne bereit, die Finanzministerin hier mit unserer Expertise zu unterstützen. Unsere Konzepte liegen auf dem Tisch."

Die fairste Lösung ist auch Sicht Haneders ein negativsteuerfähiger Absetzbetrag: "Davon haben Menschen mit geringerem Einkommen mehr".

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