Sondersitzung: BZÖ-Grosz: "Zwischen Asylproblematik und Zuwanderung unterscheiden"

"Regierung muss dafür sorgen, dass Asylwerber nur temporär in Österreich bleiben und danach ihr Heimatland wieder aufbauen"

Wien (OTS) - BZÖ-Abg. Gerald Grosz forderte heute im Rahmen der Nationalratssondersitzung die anderen Parteien auf, strikt zwischen der Asylproblematik und der Zuwanderung zu unterscheiden. "Offensichtlich sind weder die Grünen noch die FPÖ in der Lage, ordentlich und sachlich fundiert an die beiden Themen heranzugehen, während die Bundesregierung nur tatenlos ist und Realitätsverweigerung betreibt", so Grosz.

Einerseits sei es das Problem, dass man bei der Zuwanderung nicht diejenigen Personen bekomme, die man wolle, andererseits würden Asylwerber das Gastrecht in Österreich missbrauchen. Grosz verwies in diesem Zusammenhang auf eine parlamentarische Anfragebeantwortung der Innenministerin, wonach von über 12.000 Asylwerbern in der Grundversorgung über 8000 Straftaten ausgegangen seien. "Die Guten von den Besten, wie qualifizierte Facharbeiter, Forscher sowie die geistigen Kapazitäten und sportlichen Eliten kommen als Zuwanderer nicht nach Österreich. Und das, obwohl wir sie etwa in Unternehmen in meiner Heimatstadt Graz ganz dringend brauchen würden. Wir bekommen jene Zuwanderer, mit denen man wirtschaftlich nichts anfangen kann. Gleichzeitig wird das Asylrecht, das Verfolgte temporär vor Gewalt und Repressalien schützen soll, missbraucht."

Der BZÖ-Abgeordnete forderte die rot-schwarze Bundesregierung auf, in den Bereichen Asyl und Zuwanderung endlich tätig zu werden. "Wir brauchen Österreich als wertvollen Standort für exzellente Zuwanderung, damit wir qualifizierte Facharbeiter bekommen und nicht jene Arbeitskräfte, die bereits in ihrem Heimatland am Arbeitsmarkt nicht unterkommen und hier dann für soziale Spannungen sorgen. Beim Asylthema muss die Regierung dafür sorgen, dass Asylwerber nur temporär in Österreich bleiben und danach ihr Heimatland wieder aufbauen, anstatt diesen Personen nach Jahren des Asylverfahrens die österreichische Staatsbürgerschaft auszustellen", so Grosz.

"Wir müssen in Österreich konservativer und strenger im Asylbereich werden und uns gleichzeitig bei der Zuwanderung öffnen, damit Österreich ein attraktiver Standort für die wissenschaftliche Elite und benötigte Fachexperten wird", betonte Grosz.

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