ÖAAB bekräftigt Forderung nach Reform der Pendlerförderung

August Wöginger für neue, gerechtere, vereinfachte und kilometergenaue Pendler-Unterstützung

Wien (OTS) - "Angesichts der steigenden Treibstoffpreise ist eine Reform der Pendlerförderung unumgänglich. Es war bis vor kurzem ausschließlich der ÖAAB, der sich auf politischer Seite für eine Verbesserung der Pendlersituation eingesetzt hat. Erst seitdem sich die Regierung zu einer Reform bekannt hat, entdeckte auch die SPÖ, dass es Pendlerinnen und Pendler gibt. Der ÖAAB war, ist und wird auch in Zukunft die starke Vertretung der Pendlerinnen und Pendler sein. Wir treten deshalb für die rasche Umsetzung des Pendler-Euros ein. Einer neuen vereinfachten, gerechteren und kilometergenauen Pendlerförderung, die für jeden Kilometer Arbeitsweg einen Fixbetrag vorsieht. Unser Ziel ist es, mit dem Pendler-Euro mehr Geld und Fairness für Pendlerinnen und Pendler zu erlangen. Es gilt nun die Eckpunkte der Reform exakt zu definieren, sodass es durch die neue Pendlerförderung Gewinner aber keine Verlierer gibt", betont ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger.

Statt der Pendlerpauschale und ungerechten Entfernungsstufen fordert der ÖAAB für jeden Kilometer Arbeitsweg einen Fixbetrag. Die kilometergenaue Abgeltung sei leichter zu berechnen, transparenter und für alle Steuerzahler gleich - im Gegensatz zur jetzigen Regelung, wo höhere Einkommen bevorzugt würden.

"Es macht sehr wohl einen finanziellen Unterschied, ob man beispielsweise 20 oder 39 Kilometer zur Arbeit fährt. Nach der derzeitigen Pendlerpauschale bekommen ein Pendler und eine Pendlerin aber die gleiche Unterstützung ausgezahlt, was zu großen Ungerechtigkeiten im System führt. Im Sinne der Fairness gilt es daher künftig die tatsächlich zurückgelegte Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz als Grundlage für die Berechnung der Pendlerhilfe heranzuziehen", so Wöginger.

"Auch für Teilzeitkräfte oder Wochenpendler, die nicht an jeden Tag in der Woche arbeiten, soll es einen aliquoten Anspruch geben. Diese Pendler fallen bisher völlig durch den Rost, wenn sie weniger als 11x pro Monat zur Arbeit pendeln", weist Wöginger auf die Vorteile des ÖAAB-Modells hin.

Die größten Vorteile des Pendler-Euro:
1. Einfachheit und Klarheit: für jeden Kilometer Arbeitsweg einen Fixbetrag
2. Das bedeutet kilometergenaue Abrechnung, derzeit entscheidet oftmals ein Kilometer über mehrere hundert Euro im Jahr.
3. Mehr Gerechtigkeit für Teilzeitkräfte, alle jene die Lohnsteuer zahlen bekommen einen aliquoten Anteil, bei drei Arbeitstagen zum Beispiel drei Fünftel. Wer monatlich weniger als 11-mal zur Arbeit pendelt hat derzeit keinen Anspruch auf Förderung.
4. Gerechtigkeit für alle Einkommen, derzeit bekommen jene, die mehr verdienen mehr Pauschale, obwohl die Spritpreise und Tarife für alle gleich hoch sind.

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