ORF 2 zu Allerheiligen: "Grabgeschichten" mit Heller und Stermann und brisante "FeierAbend"-Doku über Christen in Nigeria

Weiters am 1. November: "Hallo, wie geht's?", Doku über ehrenamtliche Arbeit, "Rommel" im Film und in "Menschen & Mächte" und Start der ORF-III-Reihe "CULTUS"

Wien (OTS) - Zum Nachdenken, Staunen, Schmunzeln und Nachmachen - das ORF-Fernsehprogramm zu Allerheiligen: Am Donnerstag, dem 1. November 2012, besuchen um 9.05 Uhr in ORF 2 André Heller und Dirk Stermann den Hietzinger Friedhof. In dem Film "Grabgeschichte" erzählen sie einander zahlreiche Anekdoten, Begebenheiten und Gerüchte über die Verstorbenen - und lassen so viele von ihnen sehr lebendig erscheinen. Danach begrüßt Dagmar Koller um 9.55 Uhr ebenfalls in ORF 2 in "Hallo, wie geht's?" Schauspieler Johannes Silberschneider, bevor die Feiertagsdoku "Berufung und Hobby zur höheren Ehre" aus dem ORF-Landesstudio Oberösterreich außergewöhnlich engagierte Menschen, die regelmäßig unentgeltlich helfen, begleitet (17.25 Uhr, ORF 2). Der "FeierAbend" zeigt um 20.00 Uhr in ORF 2 eine besonders brisante Dokumentation, die mit verdeckter Kamera gedreht wurde: "Der Tod ist mein Leben - Christen in Nigeria" porträtiert Father Obiora, der sich als Gemeindepfarrer, Professor und Gefängnisseelsorger für den christlich-islamischen Dialog in Nigeria einsetzt - und dafür schon beinahe mit seinem Leben bezahlen musste. Zuvor ist traditionell "Was ich glaube" (18.50 Uhr) zu sehen. Der Hauptabend von ORF 2 steht am 1. November ganz im Zeichen von Erwin Rommel, dem wohl bekanntesten aber auch umstrittensten deutschen Weltkriegsgeneral: Nach der ORF-Premiere des von Niki Stein inszenierten ORF/SWR-Fernsehfilm "Rommel" um 20.15 Uhr steht um 22.20 Uhr im Rahmen von "Menschen & Mächte" Thomas Fischers Dokumentation "Rommel - Hitlers General" auf dem Programm von ORF 2. ORF III startet am 1. November die Info-Reihe "CULTUS - Der Feiertag im Kirchenjahr", die mit 26 Kurzdokumentationen die kirchlichen Feiertage Österreichs in den Blick nimmt.

"Grabgeschichten - André Heller und Dirk Stermann besuchen den Hietzinger Friedhof" (9.05 Uhr, ORF 2)

Ein Friedhof ist ein geschichtsträchtiger Ort. Hier versammeln sich all jene, die zu Lebzeiten niemals zueinander gefunden hätten. André Heller ist im Wiener Bezirk Hietzing aufgewachsen. Der örtliche Friedhof ist ihm seit seinen Tagen als Ministrant vertraut, unzählige Geschichten ranken sich um dessen Belegschaft. Hier liegen unter anderem begraben: der Maler Gustav Klimt und der Architekt Otto Wagner; die TV-Legende Heinz Conrads und die Geliebte des Kaisers, Katharina Schratt. Engelbert Dollfuß und Alban Berg kann man entdecken sowie den Chef des Generalstabes Österreich-Ungarns, Conrad von Hötzendorf. Hier findet man Franz Grillparzer neben dem letzten Kammerdiener von Ludwig VI., und auch Elise Stein liegt hier begraben, wenig bekannt und doch weltberühmt, hat Beethoven ihr zuliebe doch "Für Elise" komponiert. André Heller kennt zahlreiche Anekdoten, Begebenheiten und Gerüchte zu den Damen und Herren des Hietzinger Friedhofs und lässt im Gespräch so manchen toten Zeitgenossen sehr lebendig erscheinen. Regie: Lukas Sturm, André Heller.

"Hallo, wie geht's?: Johannes Silberschneider" (9.55 Uhr, ORF 2)

2012 ist der österreichische Schauspieler Johannes Silberschneider mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis ausgezeichnet worden. Dagmar Koller spricht mit ihm in einer neuen Folge von "Hallo, wie geht's?" über sein Leben, seine Karriere, seine Pläne und Zukunftswünsche; aber auch sein Glaube ist Thema des Gesprächs, denn eigentlich wollte Johannes Silberschneider Priester werden und besuchte dann aber doch das Max-Reinhardt-Seminar.

Der vielseitige Schauspieler mit dem einprägsamen Gesicht, der mit Corti und Dornhelm gedreht hat, war sogar in einem Kurzfilm von Virgil Widrich für den Oscar nominiert. Dem ORF-Publikum ist er durch viele Fernsehserien wie "Trautmann" bekannt. Aktuell dreht er in seiner Heimat nahe dem Erzberg und ist zu Allerheiligen - am 1. November 2012 - um 20.15 Uhr in ORF 2 in der ORF-Premiere des ORF/SWR-Fernsehfilms "Rommel" zu sehen.

"Frühschoppen" (11.55 Uhr, ORF 2)

Zu Allerheiligen begrüßt Philipp Meikl das "Frühschoppen"-Publikum aus dem Hofbräu Kaltenhausen in Hallein im Salzburger Tennengau. Hier findet seit mehr als 20 Jahren das weit über die Grenzen bekannte "Kaltenhauser Gstanzlsingen" statt. Grund genug, im "Frühschoppen" mit humorvollen Gstanzlsängern daran zu erinnern und außergewöhnliche Musiker einzuladen. Zu Gast ist der Wettkönig Walter Friedwagner aus dem Innviertel von "Wetten, dass..?" aus dem Jahr 2004, der gleichzeitig auf zwei Trompeten zweistimmig spielt. Da staunen am Stammtisch auch die Bestseller-Autorin und Wahl-Salzburgerin Hera Lind, der Halleiner Bürgermeister Christian Stöckl, der selbst zur Gitarre greift, Haubenkoch Ernst Kronreif, Renate Ebeling-Winkler von der "Stille Nacht Gesellschaft" und der Erfinder des Gstanzlsingens, Andreas Seidl. Eine Produktion aus dem ORF-Landesstudio Salzburg

"Berufung und Hobby zur höheren Ehre" (17.25 Uhr, ORF 2) Außergewöhnlich engagierte Menschen, Priester und Laien, präsentiert diese Feiertagsdokumentation aus dem Landesstudio Oberösterreich. Regelmäßig versehen sie selbst auferlegte Dienste in der Kirche und in der Gesellschaft, empfinden sie als doppelte Freude statt Doppelbelastung: bildende Künstler, Musiker, Jugendbetreuer, Sportler, Jäger, vom Marathon laufenden Mönch bis zur Bikerin als Führungspersönlichkeit in katholischer Laienorganisation.

"Aufgetischt: In den Wiener Alpen" (17.50 Uhr, ORF 2)
Das Gebiet um Semmering und Rax: "Hier kann das Weltgeschehen auch gerne draußen bleiben, weiterziehen oder Pause machen. Denn wenn der Überdruss den Blick auf die eigenen Wurzeln verstellt, muss er weg -zerhackt, zerkleinert und entsorgt werden. Was bleibt, ist die Freude am Sein" - oder wie Hugo von Hofmannsthal schrieb: "Ein schöner Moment in der Landschaft!"

"FeierAbend: Der Tod ist mein Leben - Christen in Nigeria" (20.00 Uhr, ORF 2)

Ein brisanter "FeierAbend" - gedreht mit verdeckter Kamera - steht mit der Dokumentation "Der Tod ist mein Leben - Christen in Nigeria" auf dem Programm von ORF 2. Sie zerbombt Kirchen und massakriert Christen: die radikal-islamistische Terror-Sekte Boko Haram in Nigeria. Obiora Ike ist katholischer Pfarrer. Mit 22 Jahren ist er zum Studieren nach Innsbruck gekommen - später hat er in Österreich und Deutschland gearbeitet. Nach zehn Jahren hat ihn sein Bischof wieder nach Nigeria zurückgeholt. Seither ist Father Obiora als Gemeindepfarrer, Professor und Gefängnisseelsorger tätig. Eine der größten Herausforderungen für ihn ist der christlich-islamische Dialog. Dass er sich öffentlich und medienwirksam für Versöhnung und ein friedliches Zusammenleben einsetzt, hat ihm bereits beinahe das Leben gekostet. Und auch, dass er immer und immer wieder seine Stimme erhebt für Jugendliche, die schuldlos im Gefängnis sitzen, schafft ihm Probleme. Magdalena Maier und Peter Kullmann ist es gelungen, den unbeugsamen Kirchenmann mit versteckter Kamera ins Gefängnis zu begleiten.

ORF-Premiere für ORF/SWR-Fernsehfilm "Rommel" (20.15 Uhr, ORF 2)

Generalfeldmarschall Erwin Rommel war einer der führenden Generäle der Wehrmacht Hitlers. Im ORF/SWR-Fernsehfilm "Rommel" wird seine letzte Lebensphase thematisiert - sein Konflikt zwischen unbedingter Loyalität und notwendiger Opposition. Unter der Regie von Niki Stein, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, standen u. a. Ulrich Tukur als Erwin Rommel, Benjamin Sadler als Hans Speidel, Aglaia Szyszkowitz als Lucie Rommel, Johannes Silberschneider als Hitler, Thomas Thieme als Günther von Kluge, Hubertus Hartmann als Carl-Heinrich von Stülpnagel und Hary Prinz als Leo Geyr von Schweppenburg vor der Kamera.
"Rommel" ist eine Produktion von teamWorx Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit dem SWR, der ARD Degeto, dem BR und ORF in Zusammenarbeit mit Beta Film für das Erste, gefördert von der MFG Baden-Württemberg und dem FFF Bayern.

"Menschen & Mächte: Rommel - Hitlers General" (22.20 Uhr, ORF 2)

Die Dokumentation von Thomas Fischer erzählt von Rommels anfänglicher Begeisterung für Hitler, von seiner durch den "Führer" geförderten Karriere und von den militärischen und persönlichen Krisen, die Rommel nach der Kriegswende 1942/43 durchlebt. Und er berichtet von Rommels Schicksalsjahr 1944, wie er mit den Männern des Widerstands in Kontakt kommt und wie Hitler an ihm Rache nimmt, weil er in Rommel einen Verräter sieht. Zu Wort kommen Experten, die den aktuellen Stand der Rommel-Forschung repräsentieren. Auch Dokumente werden neu ausgewertet, zum Beispiel das Protokoll eines Gesprächs, das der Ulmer NSDAP-Kreisleiter Wilhelm Maier im September 1944 mit Rommel führte - eine wichtige Quelle für das Verständnis von Rommels Haltung zu Hitler. Oder auch die Briefe von Lucie-Maria Rommel an ihren Mann, die ihre Haltung zu Hitler und zum Nationalsozialismus erkennen lassen. Wenig bekannte Fotomaterialien zeigen den "Wüstenfuchs" in wechselnden Rollen. Neu gedrehte Aufnahmen an wichtigen historischen Schauplätzen Rommels aktualisieren und beleben das vielfältige für die Dokumentation zusammengetragene Filmmaterial.

"CULTUS - Der Feiertag im Kirchenjahr": ORF III startet die Info-Reihe zu den christlichen Feiertagen
Ab 1. November ein Jahr lang mit allen 26 Feiertagen

Am 1. November 2012, zu Allerheiligen, startet ORF III Kultur und Information die neue Inforeihe CULTUS: 26 Kurzdokumentationen nehmen so informativ wie unterhaltsam die kirchlichen Feiertage in Österreich in den Blick. Sie erklären Herkunft und Bedeutung und gehen der Frage nach der Aktualität des Feiertages nach. Die erste "CULTUS"-Folge wird um 12.00 Uhr, 18.50 Uhr und 0.20 Uhr ausgestrahlt.

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