SOS Mitmensch: Zynisch und befremdlich: Destruktive FPÖ beklatscht Kriminalitätsfälle

Asylwerber in die Verelendung zu treiben, ist keine Lösung

Wien (OTS) - SOS Mitmensch übt scharfe Kritik daran, dass die FPÖ in der von ihr einberufenen Sondersitzung Kriminalitätsfälle beklatscht und Asylsuchende in die Verelendung treiben möchte. "Menschen verelenden zu lassen, löst keine Probleme, sondern verstärkt sie. Die FPÖ-Kürzungsforderungen für den schon jetzt unterdotierten Asyl- und Flüchtlingsbereich sind daher in jeder Hinsicht kontraproduktiv. Die Folgekosten wären enorm. Armutskriminalität würde nicht gesenkt, sondern nach oben getrieben", so Alexander Pollak, Sprecher der Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch. Und Pollak weiter: "Die FPÖ will offenbar genau die Probleme heraufbeschwören, die sie vorgibt zu bekämpfen. Schlimmer noch, sie beklatscht diese Probleme sogar. Es ist höchst befremdlich mit anzusehen, dass FPÖ-Abgeordnete applaudieren, wenn deren Sprecher Vilimsky Fälle aufzählt, in denen Asylsuchende kriminell geworden sind. Das Geschäft mit Angst und Vorurteilen mag politisches Kleingeld einbringen, für die Menschen in Österreich ist es aber ein Minusgeschäft, ein zynisches noch dazu."

Echte Lösungen für die Erhöhung von Sicherheit und Verminderung von Kriminalität finden sich im Maßnahmenpapier des neu gegründeten Expertenrates für Migration, Integration und Gleichstellung. "Jeder einzelne der dort aufgelisteten 125 Lösungsvorschläge ist ein Beitrag, um Österreich sicherer und lebenswerter zu machen", so Pollak: " Wir haben daher das Maßnahmenpapier mit den 125 Lösungen an alle FPÖ-Abgeordneten verschickt, in der Hoffnung, dass die FPÖ angesichts der Vielzahl an konstruktiven Vorschlägen von ihrem destruktiven Kurs wieder Abstand nimmt."

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Alexander Pollak
Mobil: 0664 512 09 25
apo@sosmitmensch.at
www.sosmitmensch.at

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