LH Niessl: Die burgenländische Initiative für das KM-abhängige Pendlergeld soll realisiert werden

Eisenstadt (OTS) - Nachdem sich die Finanzministerin im Ministerrat bereit gezeigt hat, die Pendlerförderung wie von den Ländern gefordert zu reformieren, zeigt sich LH Hans Niessl zufrieden von dem Einlenken in diesem wichtigen Bereich.

"Die Initiative des Burgenlandes für mehr Gerechtigkeit und zusätzliche Unterstützung für die PendlerInnen wurde nun von der Finanzministerin aufgegriffen und soll offenbar umgesetzt werden. Das Burgenland geht mit gutem Beispiel voran und hat seit Jahren bereits ein KM-abhängiges Pendlergeld von Seiten des Landes den PendlerInnen zur Verfügung gestellt", ist Landeshauptmann Hans Niessl überzeugt.

Nach der grundsätzlichen Zustimmung der Finanzministerin erwartet sich LH Hans Niessl mehr Geld für jene Pendler, die einen weiteren Weg zum Arbeitsplatz haben. Es sei einfach ein Muss, dass die PendlerInnen aus Oberwart und Güssing deutlich mehr Geld bekommen. Die Abrechnung muss jeden gefahrenen Kilometer berücksichtigen. Mehr Kilometer - mehr Geld! Das ungerechte System muss einfach ein Ende haben. Die Finanzministerin ist gefordert, einen Teil der deutlichen Mehreinnahmen aus Mineralölsteuern für PendlerInnen zur Verfügung zu stellen.

Auch Alleinerzieherinnen, Teilzeitkräfte und Wochenpendler müssen Anspruch auf das kilometerabhängige Pendlergeld haben. Sie sind bisher bei der Pendlerpauschale leer ausgegangen.

Das Burgenland habe sich auf Initiative der SPÖ schon im April als erstes Bundesland mit einem Landtagsbeschluss für diese Reform ausgesprochen. Im Sommer habe Landeshauptmann Niessl den Druck in dieser wichtigen Frage erhöht und parteiübergreifend Zustimmung gefunden. "Durch das gemeinsame Vorgehen der Länder Wien, Niederösterreich und dem Burgenland konnte endlich ein Umdenken der Finanzministerin bewirkt werden. Eine raschest mögliche Umsetzung des kilometerabhängigen Pendlergeldes ist nun gefordert", so LH Niessl.

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