Pflegeberatung, die nach Hause kommt - Wehsely eröffnet neues Beratungszentrum

Wien (OTS) - Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely eröffnete am 30. Oktober 2012 im Rahmen einer Feier einen neuen Standort des Beratungszentrums Pflege und Betreuung des Fonds Soziales Wien (FSW) in der Graumanngasse 7 im 15. Bezirk. "Wer in Wien Pflege und Betreuung benötigt, erhält bedarfsgerechte, hochprofessionelle Leistungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von hier aus zu den Menschen fahren, leisten als zentrale Ansprechpersonen für alle Fragen rund um Pflege und Betreuung einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die Menschen genau die Unterstützung erhalten, die sie individuell benötigen", sagte Wehsely anlässlich der Eröffnung.

Motto: "Wir kommen zu Ihnen"

Der neue Standort des Beratungszentrums Pflege und Betreuung für die Region Süd-West ergibt sich aus der Zusammenlegung zweier ehemaliger Standorte im 12. und 15. Bezirk. Für die KundInnen ändere sich dadurch wenig, erklärte Wolfgang Iro, Leiter des KundInnenservice beim FSW: "Die Beratungszentren dienen in erster Linie als Standort für die Case ManagerInnen. Nur wenige KundInnen kommen selbst zu uns, in der Regel kommen wir zu den Menschen. Versteht man die Standorte als Stützpunkte, sind die entscheidenden Vorteile der Zusammenlegung offensichtlich. So können z. B. etwa Krankenstände oder größerer Andrang, besser abgefedert werden als in kleineren Standorten mit weniger Personal."

Das KundInnenservice des Fonds Soziales Wien vermittelt Pflege- und Betreuungsleistungen für jährlich über 62.000 pflege- und betreuungsbedürftige KundInnen. Die MitarbeiterInnen erheben in der Regel im Rahmen eines Hausbesuchs den Bedarf, informieren über in Frage kommende Leistungen, unterstützen KundInnen und Angehörige bei der Auswahl eines Betreuungsunternehmens, informieren über Kosten und helfen bei der Antragstellung für die Förderung.
Laut einer jüngst durchgeführten KundInnenbefragung des FSW sind 95 Prozent der WienerInnen, die mobile Pflege- und Betreuungsdienste beziehen, mit diesen Leistungen zufrieden bzw. sehr zufrieden. Mit dem KundInnenservice des FSW zeigten sich sogar 96 Prozent der Befragten zufrieden.

Effizienter Umgang mit Steuermitteln

Weitere Zusammenlegungen und somit eine Reduzierung der derzeit sieben Standorte der Beratungszentren auf vier regional verteilte Stützpunkte sind in Planung. "Die Umstrukturierungen im KundInnenservice des FSW dienen der Effizienzsteigerung und gewährleisten, dass die Qualität des Angebotes vorbildhaft bleibt", so FSW-Geschäftsführer Peter Hacker. Im Sinne des verantwortungsvollen Umgangs mit öffentlichen Geldern können durch die Zusammenlegung von Standorten vorhandene Ressourcen besser genutzt werden, da der Personalstand insgesamt gleich bleibt.
"Wir stellen heute die Weichen für eine nicht ganz ferne Zukunft, in der fast ein Viertel der Bevölkerung 65 Jahre und älter sein wird. Diesen Menschen ein umfassendes, individuelles und leistbares Betreuungsangebot machen zu können, ist unser Auftrag. Die Eröffnung dieses Standortes ist ein Schritt zur Erfüllung dieses Auftrags", betonte Hacker weiter.

Das Gebäude in der Graumanngasse 7 beherbergt bereits mehrere Abteilungen von FSW-Tochterorganisationen. Es dient z. B. als Stützpunkt für die SozialarbeiterInnen und die Mobile Hauskrankenpflege der FSW - Wiener Pflege und Betreuungsdienste GmbH. Seit Kurzem ist darüber hinaus die Geschäftsführung des Wohnungslosenhilfeanbieters "wieder wohnen" dort untergebracht.

Adresse:
Beratungszentrum Pflege und Betreuung
Region Süd-West
Graumanngasse 7/Stiege A/3. Obergeschoß
1150 Wien
Tel.: 01/24 5 24
Fax: 05 05 379/99 60 390
E-Mail: beratungszentrum-sw@fsw.at

Rückfragen & Kontakt:

Iraides Franz
Fonds Soziales Wien
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E-Mail: iraides.franz@fsw.at

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Mediensprecherin StRin Mag.a Sonja Wehsely
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