ARBÖ begrüßt Reform der Pendlerpauschale

Ausgewogene und faire Reform unausweichlich

Wien (OTS) - Wie der ORF-TELETEXT heute berichtet sollen Finanzministerin Maria Fekter (VP) und Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SP) einem Vorschlag der Länder, die Pendlerpauschalen künftig kilometerabhängig zu gestalten, äußerst positiv gegenüberstehen. Der ARBÖ begrüßt das und fordert eine ausgewogene und faire Reform, sodass Wenig-Verdienern wie Mehr-Verdienern das gleiche Geld zusteht.

Bei den derzeitig horrenden Auto- und Spritkosten haben sich die österreichischen Autofahrerinnen und Autofahrer einen Ausgleich verdient, ist der ARBÖ überzeugt. "Wir freuen uns, dass die Politik unsere Forderung, die Pendlerpauschalen künftig von den tatsächlich gefahrenen Kilometern abhängig zu machen, aufgreift", so ARBÖ-Sprecher Thomas Woitsch.

Der Hintergrund: Oft ist es Müttern und Vätern aus zeitlichen Gründen schlicht und einfach nicht möglich Öffis zu benutzen, und so Familie und Beruf zu vereinbaren. Für Pendlerinnen und Pendler am Land, wo es kaum passende Öffis, gibt ist es daher ein Hohn sich anhören zu müssen, dass sie weniger mit dem Auto fahren sollen. Das Mindeste ist daher eine Reform der Pendlerpauschalen, sodass auch Wenig-Verdiener und Teilzeitkräfte davon profitieren, fordert der ARBÖ. Bisher ist es so, dass nur rund die Hälfte aller Pendlerinnen und Pendlerinnen, die aufs Auto angewiesen sind, überhaupt eine Pendlerpauschale bekommen:
Werkstudenten, geringfügig Beschäftigte, Pensionisten und Wenig-Verdiener schauen durch die Finger und bekommen sowieso keine Pendlerpauschalen. Denn Pendlerpauschalen sind ja nur ein Freibetrag, der die Bemessungsgrundlage für die Lohnsteuer senkt, sodass man am Ende weniger Steuer zahlt. Wer aber so wenig verdient, dass gar keine Lohnsteuer anfällt, hat nichts davon. Eine grundlegende Reform ist daher unausweichlich, so der ARBÖ.

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