VP-Hammerer ad Mariahilfer Straße: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Wien (OTS) - "Auch wenn der Antrag der ÖVP Wien auf Durchführung einer Bürgerbefragung zur Neugestaltung der Mariahilfer Straße gestern im Gemeinderat keine Mehrheit gefunden hat, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wenn SPÖ und Grüne ihr eigenes Regierungsprogramm ernst nehmen, dann kommen sie an einer echten Bürgerbeteiligung = Bürgerbefragung in den Bezirken nicht vorbei", so der Bezirksparteiobmann der ÖVP Mariahilf, Gerhard Hammerer.

Die Einführung einer Fußgängerzone habe massive Konsequenzen für den gesamten Bezirk Mariahilf. Selbstverständlich werde es zu einer Verlagerung des Verkehrs in den Bezirk hinein kommen, ein Umstand, auf den im Übrigen auch der grüne Bezirksvorsteher Blimlinger in Neubau immer hingewiesen habe. Durch die zahlreichen Sackgassenregelungen und die wahrscheinlichen Unterbrechungen sei absehbar, dass der "kreisende" Verkehr im Bezirk zunehme, das sei das Gegenteil einer Verkehrsberuhigung. Zum Zweiten fielen rund um die Mariahilfer Straße laut ÖAMTC Berechnungen rund 300 Parkplätze weg, und das in einem Bezirk, in dem es bereits jetzt mehr Parkpickerlbesitzer als Parkplätze gebe. "Drittens wird es natürlich für die Betriebe im Bezirk deutlich schwieriger, beliefert zu werden, was sich indirekt aber auch wieder negativ auf die Anrainerinnen und Anrainer auswirkt", betont Hammerer.

"Mit Einzelbefragungen in den querenden Straßen ist es eindeutig nicht getan, wir fordern eine verpflichtende Abstimmung im gesamten Bezirk. Ein zweites Chaos wie nach der überhasteten Ausweitung der Parkpickerlzonen wollen wir dem Bezirk und den Bewohnern ersparen", so der ÖVP Mariahilf Obmann abschließend.

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