Hakel begrüßt Gründung des Forums österreichischer Filmfestivals

SPÖ-Kreativwirtschaftssprecherin fordert breitestmögliche Unterstützung für österreichischen Film und Filmschaffende

Wien (OTS/SK) - Elisabeth Hakel, SPÖ-Sprecherin für Kreativwirtschaft, begrüßt den Zusammenschluss der österreichischen Filmfestivals in einem eigenen Forum und wünscht sich künftig mehr Aufmerksamkeit für die wichtige Aufgabe, die von Filmfestivals erfüllt wird. Das betonte Hakel gegenüber dem SPÖ-Pressedienst anlässlich der heute, Dienstag, stattfindenden Präsentation des Forderungskatalogs durch das Forum. "Der österreichische Film ist international erfolgreich. Filmfestivals tragen wesentlich zur besseren Vernetzung der Filmschaffenden, zur verstärkten Präsentation, Verbreitung und Vermittlung österreichischer Filme bei. Ich unterstütze daher die Filmfestivals in ihrer Forderung nach mehr Aufmerksamkeit", so Hakel, die betonte, dass Filme nicht nur Kulturgüter, sondern auch Wirtschaftsgüter sind. "Daher brauchen die Filmwirtschaft und die Filmfestivals auch breitestmögliche Unterstützung. Neben der Kulturförderung ist hier vor allem auch die Wirtschaftsförderung gefordert", betonte Hakel. ****

In diesem Zusammenhang erinnerte die SPÖ-Abgeordnete an die kürzlich von Bundesministerin Claudia Schmied durchgesetzte Erhöhung der Förderung des Österreichischen Film Instituts auf jährlich 20 Millionen Euro. "Claudia Schmied zeigt, dass ihr der österreichische Film und die österreichischen Filmschaffenden am Herzen liegen und legt den Grundstein dafür, dass Filme von Größen wie Seidl, Ruzowitzky oder Haneke aber auch von zahlreichen anderen Regisseurinnen und Regisseuren wie Barbara Albert, Julian Pölsler sowie Franz Novotny weiterhin in der internationalen Filmwelt für Aufmerksamkeit für den Filmstandort Österreich sorgen", gratuliert Hakel der Ministerin zum Verhandlungserfolg. Damit habe Kulturministerin Schmied dafür gesorgt, dass die Kreativwirtschaft in Österreich wesentliche Unterstützung von Seiten der öffentlichen Hand erhält, erläuterte die SPÖ-Abgeordnete.

"Filme sind aber nicht nur Kulturgut, sondern auch Wirtschaftsgut", betonte Hakel und appellierte in diesem Zusammenhang an Wirtschaftsminister Mitterlehner, seinen Einsatz für den österreichischen Film zu erhöhen. "Bisher hat der Wirtschaftsminister die Filmwirtschaft ein wenig als Stiefkind behandelt", so Hakel, die beispielsweise auf die mangelnde Unterstützung des Wirtschaftsministers bei der Förderung der Digitalisierung von Programm- und Regionalkinos verwies. "Ich hoffe insgesamt nach wie vor auf mehr Engagement für die Kreativwirtschaft", so die SPÖ-Kreativwirtschaftssprecherin.

Abschließend unterstreicht Hakel nochmals die große Bedeutung von Filmfestivals, die ihre wichtige Aufgabe zumeist unter prekären Bedingungen erfüllen. "Filmfestivals wie die Diagonale in Graz, die Viennale in Wien und zahlreiche weitere kleinere Festivals locken Jahr für Jahr viele Filmbegeisterte in die Kinos. Damit tragen sie ganz wesentlich zur Filmvermittlung bei. Neben den kreativen Impulsen, die solche Festivals, ins Land bringen, sind sie jedoch auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor", betont Hakel. (Schluss) sv/mp

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