FP-Herzog: Durch Profilierungsneurose Vassilakous droht Mariahilfer Straßen-Diktat

Bürger sollen nicht zwangsbeglückt werden, sondern müssen mitentscheiden dürfen

Wien (OTS/fpd) - Nach dem Debakel bei der Ausweitung der Parkpickerl-Zonen ist Grünen-Chefin Vassilakou bei den Wienerinnen und Wienern unten durch. Selbst eingefleischte Grüne sind über das ungenierte Aufhetzen der Bürger gegeneinander, die an Hass grenzende Abneigung gegenüber einer Gruppe von Verkehrsteilnehmern, nämlich gegenüber den Autofahrern, entsetzt. "Jetzt sucht Vassilakou verzweifelt, ja fast schon zwanghaft nach einer Möglichkeit, sich nach zwei Jahren im Amt endlich einmal zu profilieren", meint Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog, "und dabei hat sie nun, leider Gottes, die Mariahilfer Straße entdeckt."

Doch Vassilakou hat nichts dazu gelernt. Wie beim Versagen mit den Parkpickerl-Zonen will sie die Bürger erneut zwangsbeglücken und ihnen ihr wenig durchdachtes und daher massiv abgelehntes Konzept aufzwingen. Herzog: "Es handelt sich bei diesem Stückwerk einer Fußgängerzone, die allerdings auch einen Radweg haben soll, um eine krasse Fehlplanung. Der Gesamtkomplex des 6. und 7. Bezirks wurde überhaupt nicht berücksichtigt, unsere mehrfach erhobene Forderung nach einem Bürgerentscheid abgeschmettert." Er appelliert erneut an Vassilakou, alle Anrainer und Kaufleute in die Planung einzubeziehen:
"Ein sturer Alleingang bringt nichts. Die direkt Betroffenen wissen am besten, was gut für sie ist. Wir beharren auf unserer Forderung nach einer Volksabstimmung."

Herzog erklärt der glücklosen Vizebürgermeisterin erneut die Wünsche und Bedürfnisse der Anrainer und Geschäftsleute: "Diese wurden bereits im vergangenen Jahr durch eine Umfrage klargestellt: Anrainer und Geschäftsleute sind primär an einer Verbesserung der Verkehrssituation der Fußgänger, einer besseren Gestaltung der U-Bahn-Zugänge, der Führung eines City-Busses zwischen Westbahnhof und Gürtel und einer effektiveren Beleuchtung interessiert. Darüber hinaus sind Demonstrationen, die regelmäßig die Mariahilfer Straße blockieren, künftig umzuleiten. Dass permanent ausgerechnet diese beliebte Einkaufsstraße unter Berufsdemonstranten zu leiden hat, ist nicht einzusehen." (Schluss)

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