Windbüchler-Souschill: Einsparungen beim Gedenkdienst wären skandalös

Grüne fordern Öffnung der Auslandsdienste auch für Frauen

Wien (OTS) - "Dass Minister Hundstorfer ausgerechnet bei dem für Österreich so wichtigen Gedenkdienst einsparen will, ist skandalös", erklärt die Zivildienstsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill.
In der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung erläutert Hundstorfer seine Ideen für ein Folgemodell des Zivildienstes im Falle der Abschaffung der Wehrpflicht. Darin fordert er eine Einsparung von rund 3000 Arbeitskräften, darunter auch eine Einsparung beim Gedenkdienst. "Gerade der Gedenkdienst ist für Österreichs Ansehen enorm wichtig. Die Gräuel der Nazis und ihres Regimes aufzuarbeiten und niemals zu vergessen ist sogar eine Verpflichtung für unsere Republik", meint Windbüchler-Souschill.

Noch vor ein paar Monaten hat sich die Regierung darauf geeinigt, trotz Sparpakets beim Gedenkdienst nicht zu sparen. "Offensichtlich war das alles nur ein Schmäh", ärgert sich Windbüchler-Souschill. Die Zivildienstsprecherin der Grünen fordert Minister Hundstorfer, aber vor allem Bundeskanzler Faymann dazu auf, den Versuch bei den 110 hoch engagierten Auslandsdienern zu sparen, sofort fallen zu lassen. "Ganz im Gegenteil sollten die Auslandsdienste, worunter auch die Gedenkdienste fallen, auch für Frauen geöffnet werden. Darüber hinaus muss der Dienst finanziell abgesichert und für alle Engagierten gesetzlich geregelt werden."

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001