VP-Ulm: 33,7 Krankenstandstage bei den Wiener Linien 2011

Arbeiten unter Rot-Grün macht krank

Wien (OTS) - "Die Krankenstandsquote bei den Wiener Linien ist um mehr als 200 % (!) höher als jene in der Privatwirtschaft. Was läuft bei den Wiener Linien schief, dass die Beschäftigten deutlich länger im Krankenstand sind als in der Privatwirtschaft", fragt sich ÖVP Wien LAbg. Wolfgang Ulm angesichts der nun veröffentlichten Zahlen.

Im Jahr 2011 betrug die durchschnittliche Krankenstandszeit bei den Wiener Linien 33,7 Tage pro Beschäftigten, das ist sogar noch deutlich mehr als die durchschnittlichen Krankenstandstage bei allen Beschäftigten der Stadt Wien mit 21 Tagen. Wie dem aktuellen Fehlzeitenreport des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger zu entnehmen ist, verzeichneten Arbeiter und Angestellte durchschnittlich aber nur 13,2 Krankenstandstage.

LAbg. Wolfgang Ulm, der auch Mitglied der Gemeinderätlichen Personalkommission ist und seit Jahren den Finger in die offene Wunde der Wiener Personalpolitik legt, schlägt angesichts dieser Zahlen Alarm: "Die Zahlen belegen einmal mehr das unbestritten katastrophale Personalmanagement der Stadt Wien. Laut Experten hält die Zufriedenheit mit dem Chef gesund. Mitarbeiter, die Unternehmensführungen negativ bewerten, sind im Jahr im Schnitt um 2,5 Tage öfter krank. Ganz offensichtlich muss also bei den Bediensteten der Stadt Wien, insbesondere bei den Wiener Linien, eine große Unzufriedenheit herrschen."

Auch das Kontrollamt sieht in einem von der ÖVP Wien initiierten Bericht aus dem Jahr 2011 "Verbesserungspotenzial in der Stärkung der Präventivmaßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und großes Potenzial, um Krankenstände zu reduzieren sowie Bedienstete länger im aktiven Dienst zu behalten, um nachhaltig vorzeitige Ruhestandsversetzungen zu minimieren".

Nun, so Ulm weiter, ist Bürgermeister Häupl am Zug. Krankenstände in diesem Ausmaß kosten nicht nur die Stadt Wien viele Millionen Euro jährlich, sondern sind auch Ausdruck unzureichender Fürsorge um die Mitarbeiter. Es kann nicht sein, dass Arbeiten in Wien in einem solchen Ausmaß krank macht. "Die ÖVP Wien wird nicht aufhören, sich für Wiens Bedienstete und die Wiener Steuerzahler stark zu machen. Die Missstände, die wesentlich zu den Krankenstandstagen führen, wie Abhängigkeit von der politischen Führung, Demotivation und Mobbing, gehören sofort abgestellt", fordert Ulm abschließend von der rot-grünen Stadtregierung.

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