AK: Achtung, Sparbuchzins-Fallen! 3

Genau überlegen, wie sie "Notgroschen" anlegen wollen

Wien (OTS) - "Anlässlich des Weltspartages sollten Konsumenten die Verzinsung auf ihren Sparbüchern kontrollieren", empfiehlt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. Fälle aus der AK Konsumentenberatung zeigen immer wieder: Überprüfen lohnt sich. Je nachdem, wie die Bank die Zinsen berechnet, kann unterm Strich weniger an Zinsen übrig bleiben.

"Vor Abschluss einer Veranlagung sollten sich Sparer erkundigen, wie die Zinsen verrechnet werden", rät Zgubic. Werden die Zinsen dem Kapital zugeschlagen, führt das zu einem Zinseszins-Effekt. Werden die Zinsen jährlich ausbezahlt und dem Kapital nicht zugeschlagen, führt das zu keinem Zinseszins-Effekt - mit dem Resultat: Am Ende der Laufzeit wird ein geringerer Zinsertrag erzielt.

So bleibt mehr übrig:

+ Vergleichen Sie die Sparzinsen. Verhandeln Sie mit Ihrer Hausbank über die Zinsen.

+ Achtung vor Zinsfallen bei gebundenen Sparbüchern: Wenn Sie vorzeitig Geld abheben, lauert die Vorschuss-Zinsenfalle. Sie beträgt ein Promille pro Monat des abgehobenen Betrages.

+ Achten Sie bei Sparcards auf anfallende Kosten wie Karten-, Kontoführungs- oder Behebungsgebühren am Schalter.

+ Sparbuch auflösen: Die Schließungsspesen sind verhandelbar!

+ Einen Zinsenvergleich finden Sie unter www.ak-bankenrechner.at

SERVICE: Den Sparzinsentest und mehr Tipps unter wien.arbeiterkammer.at

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