ARBÖ: Winterausrüstungspflicht ab 1. November

Besserer Grip mit Winterpneus

Wien (OTS) - Schon in den vergangenen Tagen überraschte der Winter zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer, so der ARBÖ. Ab Donnerstag startet die gesetzliche Winterausrüstungspflicht. Laut Gesetz muss dabei ein PKW, Kombi oder LKW (bis 3,5t) in der Zeit von 1. November bis 15. April bei winterlichen Verhältnissen dementsprechend ausgerüstet sein. Bei Schnee, Matsch oder Eis sind Lenker demnach verpflichtet Winterreifen (an allen Rädern) oder wenn die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist, Schneeketten an den Antriebsrädern anzulegen, so der ARBÖ.

"Viele waren beim ersten Schneefall vor wenigen Tagen - vor allem in Ostösterreich - noch mit Sommerreifen unterwegs. Obwohl der Schnee nicht liegen blieb, warnen wir davor nach wie vor mit Sommerreifen unterwegs zu sein, denn mit Winterpneus hat man ab einer Temperatur unter sieben Grad den eindeutig besseren Grip", betont Erich Groiss, Technischer Koordinator des ARBÖ. Die falsche Ausrüstung bei winterlichen Fahrverhältnissen birgt nicht nur große Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer, sondern führt zu einem Verwaltungsstrafverfahren mit bis zu 5.000 Euro Strafe. Außerdem:
Wenn ein Unfall passiert, muss sich der Lenker mit Versicherungsproblemen auseinandersetzen, weil ihm eine grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden wird, warnt der ARBÖ.

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