FP-Gudenus: Brauner muss sich im Interesse der Bürger Skylink-Prozess anschließen!

Zumindest ein Teil des Schadens durch roten Postenschacher ist wiedergutzumachen

Wien (OTS/fpd) - Vom AKH über dubiose Grundstücksverkäufe, vom Media Quarter über die Häupl-Stiftung AVZ bis zum Skylink-Debakel - rote Korruption und Misswirtschaft, wohin man schaut. "Aus diesen Beispielen lernen wir zwei Dinge: Erstens, Sozialisten können nicht wirtschaften, und zweitens, was noch viel schlimmer ist, egal, wo die Roten ihre Finger drinnenhaben, nutzen sie es für unverschämte Freunderlwirtschaft. Korrupte oder unfähige Parteisoldaten sollen Unternehmen führen, schaffen es nicht und werden trotzdem von der Partei gedeckt in falsch verstandener Nibelungentreue bis zum bitteren Ende", erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.

Ursache des Skylink-Skandals ist der unsägliche Proporz bei der Flughafen Wien AG. Gudenus: "Die Liste der Vorstand- und Aufsichtsratsmitglieder liest sich wie das Who-is-Who roter und schwarzer Parteisoldaten." Gegen drei dieser ehemaligen Vorstände, zwei davon klar der Wiener SPÖ zuzuordnen, die sich offenbar durch besondere Unfähigkeit verbunden mit unersättlicher Geldgier ausgezeichnet haben, ermittelt der Staatsanwalt.

Diese in der Wolle gefärbten Sozialisten haben den Skylink-Skandal zu verantworten. "Sie sind schuld, dass die Terminal-Erweiterung Skylink still und heimlich statt der ursprünglich geplanten 233 Millionen Euro, das haben sie im Geschäftsbericht 2003 unterschrieben, letztlich 760 Millionen Euro plus 100 Millionen Euro für Systemaufwendungen gekostet hat", so Gudenus, "Und warum? Weil sie zusätzlich zu ihrem Einkommen von je knapp 170.000 Euro jährlich auch noch Erfolgsprämien in der Höhe von 240.000 Euro kassieren wollten und kassiert haben."

Nach § 255 Aktiengesetz droht den drei Vorständen für Nicht- oder Falschinformation des Aufsichtsrats eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. Erst kürzlich haben Kriminalisten mehr als 150 Hausdurchsuchungen in den Büros auf dem Flughafen durchgeführt und Beweismaterial sichergestellt. Noch Anfang 2009, am Höhepunkt des Skylink-Skandals, wurde alle drei Vorstände noch einmal in ihrer Funktion bestätigt. Die Vertreterin der Stadt Wien, die glücklose Finanzstadträtin Brauner hat sogar in einer Aussendung erklärt, dass dieser Schritt "im besten Interesse des Unternehmens" gewesen wäre. Gudenus: "Eine glatte Unwahrheit! Nein, Frau Finanzstadträtin, das war nicht im Interesse des Unternehmens, sondern allein im Interesse des Systems der roten Parteibuchwirtschaft."

Die Konsequenz aus der roten Misswirtschaft: Die Einnahmen, die die Stadt als Dividende für ihren Anteil an der Flughafen AG bekommt, fällt um 4,2 Millionen Euro geringer aus. Deshalb stellte die FPÖ den Dringlichen Antrag, dass die Finanzstadträtin als Vertreterin der Stadt Wien endlich ihrer Pflicht gegenüber den Wienerinnen und Wienern nachkommt und sich dem Strafverfahren gegen die tatverdächtigen Ex-Vorstände als Privatbeteiligte anschließt. Gudenus appelliert an die Vizebürgermeisterin, die pünktlich vor der Diskussion über ihre Fehler den Gemeinderatssaal verließ: "Frau Brauner, machen Sie zumindest einen Teil des Schadens, den Sie mit ihrem roten Proporz, ihrem ungenierten Postenschacher und ihren sozialistischen Scheuklappen angerichtet haben, wieder gut." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004