Hörl zu Parlamentssanierung: 6 Jahre Tatenlosigkeit statt Projektmanagement

Wien (OTS) - "Morgen feiert Barbara Prammer ein Amtsjubiläum. Genau seit 6 Jahren ist sie Parlamentspräsidentin, 6 Jahre, in denen absolut nichts weitergegangen ist bei der Sanierung des völlig desolaten Parlamentsgebäudes. Dass jetzt - 2012 - noch immer die Rede ist von einem 7-köpfigen Gremium, das einen Generalplaner aussuchen soll, ist da schon besonders entzückend", so VP-Nationalratsabgeordneter Franz Hörl zur Causa Parlamentssanierung. "Dass es schon 2008 eine Auftragsvergabe an einen Linzer Architekten gab, die jetzt plötzlich widerrufen wurde und die notwendige Sanierung weiter verschleppt wird, zeichnet ein desaströses Bild von der Handlungsfähigkeit der Führung des Hohen Hauses." Hörl erinnerte in diesem Zusammenhang an den Umbau des Berliner Reichstagsgebäudes. Dieses Großprojekt wurde 1994 in Angriff genommen und im April 1999 fand die erste Sitzung des Bundestages im neuen Gebäude statt. "Fünf Jahre Realisierungszeit für ein weltweit aufsehenerregendes Bauwerk von Sir Norman Foster. In dieser Zeit hat man es in Wien nicht einmal geschafft, eine ordentliche Ausschreibung für den Planer über die Bühne zu bringen", so Hörl. "Offensichtlich wird man wohl erst aus der Agonie erwachen, wenn Baupolizei und Feuerwehr die Türen des Parlaments versiegeln und wir Parlamentssitzungen im Volksgarten, der Stadthalle oder dem Wiener Rathaus abhalten müssen."

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