ASFINAG: A 1 Ausbau zwischen Ybbs und Amstetten Ost fertig - neue dritte Spur auf acht Kilometer und neuer Lärmschutz für sieben Orte

Wien (OTS) - Der dreispurige Ausbau zwischen Ybbs und Amstetten Ost über acht Kilometer ist abgeschlossen. Ab Dienstagabend, 30. Oktober 2012, ist die Baustelle zur Gänze abgebaut. Zeitgleich zum Ausbau wurden in den zwei Baujahren 12 Brücken den neuen Fahrbahnbreiten angepasst und mehr als sieben Kilometer Lärmschutz errichtet. 40 Millionen Euro hat die ASFINAG in dieses Projekt investiert. "Ein weiterer wichtiger Schritt im Ausbau der niederösterreichischen A 1 West Autobahn ist damit abgeschlossen", freut sich Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. Zwischen Ybbs und Amstetten fahren täglich 65.000 Fahrzeuge. Rund 20 Prozent davon sind LKW. "Mit dem Ausbau erhöhen wir zusätzlich zur Leistung auch die Verkehrssicherheit maßgebend", ergänzt Gernot Brandtner.

Eine besondere Herausforderung dieses Projektes war die Tatsache, dass sich ein Teil des Ausbauabschnittes im Bereich des Hochwasseranschlagbereiches der Ybbs befindet. Brandtner erklärt:
"Die ASFINAG hatte dadurch spezielle Anforderungen bei der Dammherstellung zu erfüllen, da die Ybbs auch Teil des Natura 2000 Gebietes ist". So werden beispielsweise die gesammelten Abwässer der Fahrbahn durch das Einleiten in gleich drei Gewässerschutzanlagen gefiltert. "Durch die professionellen Planung und Durchführung des Projektes ist es der ASFINAG jedoch sehr gut gelungen, alle Anforderungen zu erfüllen und das Projekt in der geplanten Bauzeit durchzuführen", führt Gernot Brandtner aus.

Lärmschutz erhöht Lebensqualität

Mit den neuen Lärmschutzwänden wird der Lärm für insgesamt 1.200 Anrainer in sieben Orten halbiert. Die vier Meter hohen Wände schützen nun die Orte Kemmelbach, Neumarkt, Unter- und Obereeging, Hubertendorf, Wolfsberg und Winden. 3,9 Millionen Euro wurden in den Schutz der teilweise weniger als 100 Meter von der Autobahn entfernten Siedlungen investiert.

Weiterer Ausbau der A 1 in Niederösterreich

Die zunehmende Verkehrsentwicklung läutete bereits in den 1990iger Jahren die Planungen für den Ausbau und die Generalsanierung der A 1 West Autobahn ein. Geplant ist, dass die A 1 in Niederösterreich bis 2018 zwischen dem Knoten Steinhäusl und der Grenze zu Oberösterreich vollständig saniert respektive ausgebaut ist.

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