BZÖ-Bucher: "Nowotny betätigt sich als Beschwichtigungspräsident, der die Krise verniedlicht"

"Genug gezahlt!" für marode Länder und Banken

Wien (OTS) - "Nowotny betätigt sich als Beschwichtigungspräsident, der die Krise verniedlicht. Für ihn gibt es keine Transferunion, das alles habe nichts mit der Rettung der Banken zu tun", kritisiert BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher in einer Reaktion auf den heutigen Auftritt von Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny in der ORF-Pressestunde.

"Was muss denn noch passieren, damit Nowotny endlich den Österreichern reinen Wein über die dramatische Situation der Euro-Zone einschenkt. Das ist aktive Selbsttäuschung auf dem Rücken der Steuerzahler. Davon zu sprechen, dass es keine ernsthafte Krise des Euro gibt, während hunderte Milliarden in den so genannten Rettungsschirm fließen, ist eine Verhöhnung. Jetzt fließt weiteres Geld der Österreicherinnen und Österreicher in ein Fass ohne Boden und gleichzeitig spricht der Nationalbank-Gouverneur ganz offen davon, dass Umschuldungen und damit Milliardenverluste für Österreich drohen. Das BZÖ sagt dazu ganz klar "Genug gezahlt!" für marode Pleitestaaten und Banken", so Bucher.

Bucher lehnt weitere Zugeständnisse an Griechenland kategorisch ab. "Die Griechen können und wollen die zugesagten Reformen und Einsparungen nicht umsetzen. Jeden Tag wird klarer, dass das BZÖ mit seiner seit drei Jahren gestellten Forderung nach einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone von Anfang an richtig lag", so Bucher.

Das BZÖ steht zu Europa und zum Euro und will genau deshalb die Schaffung einer Hartwährungszone. "Die österreichische Regierung müsse endlich ein Exit-Szenario erarbeiten und in Verhandlungen zwecks Schaffung einer solchen Hartwährungszone treten", verlangt Bucher.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0001