FPÖ-Strache: Nowotny schadet Österreichischen Sparern massiv

Wien (OTS) - "Was OeNB-Chef Ewald Nowotny zum Thema Euro Rettungspolitik heute in der ORF-Pressestunde von sich gegeben hat, raubt den Österreicherinnen und Österreicher ihre Ersparnisse", sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Nowotny betreibe keine nachhaltige oder gar sinnvolle Währungspolitik, sondern falle im EZB-Rat Bundesbankdirektor Jens Weidmann wider besseres Wissen in den Rücken, indem er mit den Südländern stimme und somit die Inflation in Österreich weiter vorantreibe, betonte Strache.

Die derzeitige Politik der EZB führe zu einer schleichenden Enteignung aller Sparer, warnte Strache. So würden die Österreicherinnen und Österreicher durch den realen Wertverlust ihrer Sparguthaben alleine heuer an die 6 Milliarden Euro verlieren. "Diese perfideste Form der Enteignung wird von SPÖ-Mitglied Nowotny vorangetrieben", so Strache. "Für kleine Sparer ist der Verlust prozentuell viel höher als für Eigentümer großer Vermögen, die ihr Geld zu günstigeren Bedingungen anlegen können bzw. ihr Geld bereits abgezogen haben", so Strache.

Die FPÖ habe unzählige Male auf die einzig sinnvolle Lösung hingewiesen, nämlich die schwächelnden Staaten zumindest vorübergehend aus dem Euro hinauszukomplimentieren, um ihnen eine Regeneration unter ihren eigenen Rahmenbedingungen zu ermöglichen, betonte Strache. "Gouverneur Nowotny vermochte in der heutigen Pressestunde dagegen nichts anderes als völlig aus der Luft gegriffene Horrorszenarien oder - neuerdings - kriegerische Worte zu finden. Aber das ist zu wenig und löst keine Probleme!", so Strache.

"Herrn Nowotny soll aber ins Stammbuch geschrieben sein, dass sich so wie er sich das vorstellt, die grundlegenden Unterschiede in der Eurozone selbstverständlich nicht lösen lassen, sondern bestenfalls zeitlich verschoben werden! Das Zuschütten realökonomischer Probleme und Asymmetrien mit mehr und immer mehr Geld hat weder in Japan noch in den USA funktioniert. Das Ergebnis war aber bisher immer entweder die Entstehung enormer Spekulationsblasen (unter Greenspan bis 2007) oder die Einzementierung wirtschaftlicher Stillstandes ohne sichtbaren Ausweg. In diese Gefahr manövrieren uns in der EU Leute wie Nowotny hinein", so Strache, der den Rücktritt des OeNB-Chefs forderte, bevor es zu spät ist.

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