Industrie: Diskussion über neues Staatsbürgerschaftsrecht offen und sachlich führen

IV-GS Neumayer: Über Kriterien Gespräche führen - Spezifische Bedürfnisse qualifizierter Zuwanderer berücksichtigen - Für Hochqualifizierte Doppelstaatsbürgerschaft erwägen

Wien (OTS/PdI) - "Eine Erneuerung und Modernisierung des österreichischen Staatsbürgerschaftsrechts ist grundsätzlich zu begrüßen. Die Diskussion sollte sachlich, offen und faktenbasiert geführt werden", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer heute, Sonntag, anlässlich eines entsprechenden Vorschlags von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. Positiv sei an den neuen Ideen insbesondere auch, dass es differenzierte zeitliche Zugänge geben soll. "Für die heimische Industrie ist gesteuerte qualifizierte Zuwanderung neben der bestmöglichen Ausbildung im Inland eine der wesentlichen Säulen für einen funktionierenden Industrie- und Arbeitsstandort. Mit der Rot-Weiß-Rot-Card wurde auf unser Betreiben ein wesentlicher Baustein gelegt, der noch weiter zu verbessern ist."

"Auch im Staatsbürgerschaftsrecht sind noch weitere Verbesserungen sinnvoll und möglich", so der IV-Generalsekretär. Über die entsprechenden Kriterien seien noch eingehende Gespräche zu führen. Hier seien vor allem auch die spezifischen Bedürfnisse qualifizierter Zuwanderer zu berücksichtigen. "Hinsichtlich Hochqualifizierte ist auch die Möglichkeit einer Doppelstaatsbürgerschaft zu erwägen. Dabei sind allgemeingültige, transparente und klare Kriterien anzulegen, das wichtige Thema Migration und Integration ist jedenfalls aus parteipolitischen Diskussionen heraus zu halten", betonte Neumayer.

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