"Krone"-Interview: Dominic Heinzl fühlt sich nach Sido-Attacke gemobbt

"Geschockt, was alles gepostet werden darf"

Wien (OTS) - In einem Interview mit der "Kronen Zeitung" (Sonntagausgabe) spricht ORF-Gesellschaftsreporter Dominic Heinzl über die tätliche Auseinandersetzung mit dem Rapper Sido vor zehn Tagen und die Folgen. Dass ihm unterstellt werde, nach dem Faustschlag "gekonnt umgefallen zu sein, das mögen andere ja lustig finden. Ich weniger. Wenn ich einen offenen Kieferbruch gehabt hätte, würde den Leuten das Lachen vergehen", so Heinzl. Er sei "erschrocken über die Gewaltbereitschaft im Netz" und "geschockt, was in diesem Land gedruckt und gepostet werden darf." Als Beispiel nennt Heinzl den Kommentar: "Schade, dass der Schlag nicht tödlich war." Er wolle sich mit Sido versöhnen, denn er sei nicht nachtragend: "Ich vergesse schnell." Zu seiner Zukunft nach dem Aus für "Chili TV" Ende des Jahres (der ORF dementiert einen Zusammenhang mit der Prügelaffäre) sagt Heinzl, dass sein Vertrag auslaufe, er aber am liebsten beim ORF bleiben wolle. Als zweitliebsten Sender nennt er in dem Interview ATV. Ob es Verhandlungen mit den Privatsendern gebe, wollte Heinzl nicht kommentieren.

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