LR Ragger: Mehr Kärntner bekommen Wohnbauförderung

Gesetz für Mietensenkungsprogramm bereits in Begutachtung

Klagenfurt (OTS) - "In Anbetracht der Teuerungswelle bei Treibstoffen oder Lebensmitteln ist es sozialpolitisch wichtiger denn je, den Mietzins so gering wie möglich zu halten. Wir haben bereits ein Entlastungspaket erstellt, damit wir zukünftig Mieterinnen und Mieter in Kärnten noch mehr unterstützen können. Das entsprechende Gesetz ist bereits in Begutachtung", berichtete heute, Samstag, Wohnbaureferent LR Mag. Christian Ragger. In Richtung SPÖ hält Ragger fest, dass die heute stattgefundene Presskonferenz zum Thema Wohnbauförderung, Mietensenkung etc zu spät gekommen sei. "Hätte sich die SPÖ genauer mit der Materie beschäftigt bzw. nachgefragt, dann würde sie wissen, was wir für Maßnahmen und Initiativen für die betroffenen Kärntnerinnen und Kärntner geschaffen haben", sagte Ragger.

In Kärnten sei die Wohnbauförderung ein wichtiges Instrument, um den sozialen Ausgleich zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde das Budget in den letzten Jahren dafür ausgeweitet. "Heuer wendet das Land Kärnten dafür knapp 150 Millionen Euro auf", teilte Ragger mit. Durch eine Gesetzesänderung wurde auch erreicht, dass mehr Kärntner eine Förderung für ihr Haus oder ihre Wohnung bekommen. Denn die Einkommensgrenzen zur Erlangung einer Wohnbauförderung wurden angehoben. Die Novellierung brachte auch eine höhere Förderung (10.000 Euro) für Jungfamilien, wenn sie ein Eigenheim errichten oder sich eine Eigentumswohnung anschaffen. Als Jungfamilien gelten Ehepaare, die beide unter 35 Jahre sind bzw. Alleinerzieher mit Kindern.

Verbesserungen gab es auch für junge Leute. Die Wohnbeihilfe für 18-bis 25-Jährige, die ihre erste eigene Wohnung beziehen, wurde um einen Startzuschuss angehoben. Auch unterhaltsberechtigte Kinder (z.B. Lehrlinge, Studenten), die nicht im Haushalt der Eltern wohnen, erhalten zukünftig eine pauschalierte Beihilfe.
Kärnten nimmt auch eine Vorreiterfunktion bei der Vergabe von geförderten Wohnungen ein. "Ausländer, welche eine geförderte Wohnung mieten oder erwerben wollen, müssen in Kärnten Deutschkenntnisse nachweisen. Das gilt sowohl für noch neu Zuwandernde als auch für die bereits Eingewanderten. Das Beherrschen und Erlernen unserer Sprache ist eine unerlässliche Grundvoraussetzung für eine geregelte Migrationspolitik", so Ragger abschließend.

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