ORF III mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg, dem Besten aus 30 Jahren "Land der Berge" und Hollywood in Vienna

Am 27. und 28. Oktober im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - "Land der Berge" reist am Samstag, dem 27. Oktober 2012, durch drei Jahrzehnte Fernseh- und Alpingeschichte und zeigt ein Potpourri der schönsten Aufnahmen. Der ORF-III-Hauptabend schildert die katastrophalen Umstände, die den Amerikanischen Bürgerkrieg prägten, sowie die zunehmende Kriegsmüdigkeit der Nord- und Südstaaten. Im Anschluss begeben sich Elfriede Ott und Gerhard Bronner auf eine Odyssee durch Österreich. Heimatgefühl vermitteln auch Ernst Hagen und Karl Hirschbold, wenn sie mit ihrem "Deutsch für Inländer" einen kabarettistischen Beitrag zur allgemeinen Sprachverbesserung liefern.

Am Sonntag, dem 28. Oktober, dreht sich alles im Takt der Filmmusik: Im Anschluss an ein Porträt über den berühmten Hollywood-Filmmusik-Komponisten Ennio Morricone präsentiert "Erlebnis Bühne" im Hauptabend ein einmaliges musikalisches Ereignis: die große Filmmusik-Gala "Hollywood in Vienna". Im Spätabend erinnert ORF III Kultur und Information an den vor 30 Jahren verstorbenen kanadischen Pianisten und Entertainer Glenn Gould.

Samstag, 27. Oktober:

Unser Österreich: "Land der Berge: Berge sprechen in Bildern - 30 Jahre Land der Berge" (19.30 Uhr)

"Berge sprechen in Bildern": Anlässlich des 30-jährigen Sendungsjubiläums der preisgekrönten Dokureihe "Land der Berge" zeigt ORF III Kultur und Information ein Mosaik der schönsten und spannendsten Aufnahmen aus drei Dekaden Fernseh- und Alpingeschichte. Alles begann im Jahr 1982: Mit der Idee, Berge sowie Menschen in den Bergen zu porträtieren, schufen die Regisseure Lutz Maurer, Bernd Seidel und Manfred Gabrielli ein außergewöhnliches Format. Unbeschwert solle das Verhältnis der Menschen zu den Bergen sein, beschrieb Burgschauspieler Romuald Pekny als Moderator der ersten "Land der Berge"-Folge das oberste Ziel der alpinen Sendereihe: 30 Jahre später unterstreichen mehr als 140 Produktionen deren Erfolg.

zeit.geschichte: "Der Amerikanische Bürgerkrieg 3/4: Der Krieg breitet sich aus" (20.15 Uhr)

Kriegsmüdigkeit macht sich breit: Die dritte Folge der vierteiligen Dokumentationsreihe widmet sich der öffentlichen Moral, die nach mehr als 18 Monaten andauernder Kämpfe sowohl in den Nord-als auch in den Südstaaten zu sinken begann. Kapitulation kam jedoch in beiden Lagern nicht in Frage, zu viele Menschenleben waren bereits geopfert. Der Film erzählt ferner von den schlechten hygienischen Bedingungen der Winterquartiere, die zunehmend zum Problem wurden. Seuchen breiteten sich rasant aus und dezimierten die Stärke beider Armeen.

zeit.geschichte: "Der Amerikanische Bürgerkrieg 4/4: Der Untergang der Konföderation" (21.20 Uhr)

Die Hoffnung auf einen Sieg schwindet: Die letzte Folge beschreibt die zunehmende Verschlechterung der Lage sowie die steigende Zahl an Desertationen. Die erhoffte Intervention einer der europäischen Mächte blieb aus und auf den Schlachtfeldern ließen sich kaum noch Erfolge erzielen. Die Konföderation entschloss sich dennoch erst nach weiteren Monaten sinnlosen Gemetzels, dem Grauen ein Ende zu setzen.

Kult.reloaded: "Odyssee in Rot-Weiß-Rot" (22.25 Uhr)

Musikalische Plaudereien am Klavier: Die brennende Frage nach der Repräsentation Österreichs blieb lange unbeantwortet. Selbst eine Reise durch alle Bundesländer konnte diesbezüglich nicht helfen. Und dass Wien überhaupt ein Bundesland ist, darauf musste man erst kommen. Doch genau dort wird man fündig. Die Lösung ist eine Melodie. Elfriede Ott und Gerhard Bronner entdecken bei ihrer Suche nach einem Stückerl Österreich das Wienerlied.

Kult.reloaded: "Deutsch für Inländer" (23.30 und 23.55 Uhr)

Ein Stückerl Österreich repräsentieren wohl auch Ernst Hagen und Karl Hirschbold mit ihrem außergewöhnlichen Deutschunterricht für Inländer. Wenn es darum geht, die deutsche Muttersprache richtig anzuwenden, kennen die Kabarettisten kein Erbarmen: Sprachliche Hoppalas und fehlerhaft angelernte Formulierungen kommen ihnen dabei sehr gelegen.

Sonntag, 28. Oktober:

Erlebnis Bühne Künstlerporträt: "Ennio Morricone - Musik zum Sehen und Fühlen" (19.25 Uhr)

"Spiel mir das Lied vom Tod" gilt bis heute als sein wichtigstes Meisterwerk: Als einer der weltweit begehrtesten Komponisten für Filmmusik gebühren Ennio Morricone die Erfolge von "The Untouchables", "The Mission", "Cinema Paradiso", "Bugsy" und "Disclosure". Im "Erlebnis Bühne"-Künstlerporträt analysiert Regisseur David Thompson Morricones Aufstieg vom Volkslied-Bearbeiter zum Filmkomponisten. Im Mittepunkt stehen u. a. Filmausschnitte, Auszüge aus einem von Morricone dirigierten Konzert in Budapest sowie Aufnahmen von der aufwendigen Kompositions- und Mischarbeit im Studio.

Erlebnis.Bühne mit Barbara Rett: "Hollywood in Vienna" (20.15 Uhr)

Aktuelle Meisterwerke und legendäre Klassiker der Filmmusik: ORF III Kultur und Information entführt mit dem ORF Radio-Symphonieorchester unter der musikalischen Leitung des Filmmusik-Komponisten und Stardirigenten David Newman in die geheimnisvolle Unterwelt des Suspense-Kinos.

Ausgehend vom Billy Wilders Film Noir "Sunset Boulevard" begibt sich die große Filmmusik-Gala zunächst in die atemberaubende Welt des Alfred Hitchcock ("Laura", "Psycho", "Spellbound"). Danach wandelt man mit Ennio Morricones Musik zu "Die Unbestechlichen" auf den Spuren von Al Capone, und Nino Rota stellt mit seinen Klängen zu "Der Pate" den mächtigen Mafia-Boss der Familie Corleone vor. Mit "Spiel mir das Lied vom Tod" und "The Good, the Bad and the Ugly" folgt ein spannungsgeladener Ausflug in den Wilden Westen. Einen kurzen erotisch-obsessiven Moment vermittelt Jerry Goldsmith mit "Basic Instinct", während Hans Zimmers düstere Klangmalerei zu "Inception" in die gefährliche Welt der Träume entführt.
Weiters wird der 50. Jahrestag der "James Bond"-Serie musikalisch zelebriert.

Auf der Bühne von "Hollywood in Vienna" präsentieren sich ferner die wandlungsfähige Operndiva Natalia Ushakova, Jazz-Legende Al Jarreau sowie der Komponist der "Mission Impossible"-Filmmusik Lalo Schifrin, dem im Rahmen der Konzert-Gala der "Max Steiner Film Music Achievement Award" verliehen wird. Durch die Gala führt Schauspieler Gedeon Burkhard.

Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: "Glenn Gould spielt Bach: Die Kunst der Fuge" (21.55 Uhr)

Er war einer der umstrittensten Pianisten des 20. Jahrhunderts und schreckte vor keiner technischen Herausforderung zurück, wenn es darum ging, neue Tiefen in bekannten Meisterwerken zu entdecken:
Glenn Gould machte u. a. mit seiner Interpretation von Johann Sebastian Bachs Musik von sich reden. Anlässlich seines 30. Todestages am 4. Oktober dieses Jahres zeigt ORF III Kultur und Information eine der Aufzeichnungen, in denen sich der kanadische Pianist, Komponist und Organist diesen Werken widmet. Glenn Goulds Darbietung folgt ein lebhafter Schlagabtausch mit Gastgeber Bruno Monsaingeon: Der Komponist erklärt, warum er manche Passagen extrem langsam spielt und beklagt sich über Musikwissenschafter, die darauf bestehen, Bachs Musik ausschließlich auf Cembalos zu spielen.

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