Causa Tourismusverband: LR Dobernig fordert Pacher zum Rücktritt auf!

"System Pacher" in der Kärntner Wirtschaftskammer ist gescheitert

Klagenfurt (OTS) - Nach dem Desaster bei der gestrigen Gründungsversammlung des Tourismusverbandes Klagenfurt, die nur 55 von 6.475 stimmberechtigten Unternehmern besucht haben, fordert Finanz- und Wirtschaftslandesrat Harald Dobernig (FPK) den Kärntner Wirtschaftskammerpräsidenten Franz Pacher zum Rücktritt auf.

"Die Anwesenheit von 0,84 % der Unternehmer bei der gestrigen Gründungsversammlung und nur sechs Prozent Wahlbeteiligung bei der Urabstimmung ist ein demokratiepolitischer Flop und ein klares Misstrauensvotum der Unternehmer. Das System Pacher in der Wirtschaftskammer ist gescheitert. Nach dieser massiven Bankrotterklärung sollte sich Pacher dringend überlegen, ob er nicht den Weg für junge und zukunftsfähige Kräfte in der Wirtschaftskammer frei macht", erklärt Dobernig. Wie weit es mit der demokratischen Legitimation des Präsidenten her ist, habe bereits die geringe Wahlbeteiligung bei der letzten Kammerwahl gezeigt.

Die derzeitige Entwicklung zeige klar, dass sich die Unternehmer immer mehr der unternehmerfeindlichen Politik des Kammerpräsidenten verweigern. "Das Vorgehen von Pacher als Alleinherrscher in der Wirtschaftskammer wird nicht mehr goutiert. Anstatt die Unternehmer zur Mitbestimmung zu motivieren und massiv zu mobilisieren, hat Pacher in der Causa Tourismusverband das genaue Gegenteil gemacht und mit den Zwangsmitgliedsbeiträgen der Unternehmer eine sündteure und sinnlose Hetzkampagne hochgezogen", betont Dobernig. Interessant sei dabei, dass gerade der immer höchste Sparsamkeit einfordernde Pacher in seiner Verzweiflung an die 100.000 Euro Unternehmergeld für seine unsachliche Kampagne verschleudert hat.

"Wochenlang zum Boykott aufzurufen, um irgendwie aus dem eigenen Flop herauszukommen und dann die Schuld auf die Stadt Klagenfurt zu schieben, weil nur eine verschwindende Anzahl von Unternehmern Interesse am Tourismusverband zeigt, ist indiskutabel und eines Präsidenten unwürdig", so der Landesrat.

Bezeichnend für das selbstverschuldete Desaster des Kammerpräsidenten ist es, dass er gegen eine von allen Klagenfurter Parteien gemeinsam abgesegnete Vorgehensweise polemisiert und sogar seine eigenen Parteikollegen mit ÖVP-Tourismusstadtrat Herbert Taschek an der Spitze wüst angreift. "Diese Vorgehensweise schadet der Klagenfurter und der Kärntner Wirtschaft und hat keine Zukunft", schließt Dobernig.

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