Global Gender Gap Report - Wurm: Platz 20 für Österreich - noch nicht am Ziel, aber es geht voran!

Wien (OTS/SK) - Österreich hat sich im "Global Gender Gap Report" des World Economic Forum von insgesamt 135 untersuchten Staaten von Platz 34 im Jahr 2011 auf Platz 20 heuer verbessert. "Das ist die beste Platzierung für Österreich in der seit 2006 durchgeführten Erhebung", ist SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm erfreut und sieht dies als "Ergebnis konsequenter und hartnäckiger Frauenpolitik in Österreich." Bewertet wurden im Bericht die Verringerung von geschlechtsspezifischen Unterschieden anhand des Zugangs zur Gesundheitsversorgung, Bildung, politischer Beteiligung und wirtschaftlicher Gleichstellung. ****

Am besten schneidet Österreich mit Platz 18 bei der politischen Partizipation von Frauen ab, am schlechtesten mit Platz 70 bei der wirtschaftlichen Gleichstellung von Frauen. "Das zeigt auch, dass dort, wo die SPÖ-geführte Regierung und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek direkten Einfluss auf die Frauenförderung nehmen können, am meisten weitergeht", betonte Wurm. Das sehe man etwa auch am stetig steigenden Frauenanteil im österreichischen Bundesdienst, wo es eine Quote sowie spezielle Ausbildungsangebote für Frauen und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit gibt. Im Bund konnte in fast allen Ressorts bzw. obersten Organen der Frauenanteil erhöht werden und liegt aktuell bei 40,6 Prozent.

Probleme gebe es noch immer in der Privatwirtschaft beim Frauenanteil in Führungspositionen und bei den Gehaltsunterschieden zwischen Frauen und Männern für dieselben Tätigkeiten. Hier hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek - gemeinsam mit Frauensprecherin Gisela Wurm auf parlamentarischer Ebene - etwa mit der Vorlage von verpflichteten Einkommensberichten oder Gehaltsangaben in Stelleninseraten vieles auf den Weg gebracht, um die Situation zu verbessern. "Wir hoffen, dass das für Frauen bald spürbar wird und sich auch im nächsten Report positiv auswirkt", sagte Wurm.

"Frauenförderung ist eine gesellschaftliche Verantwortung, der sich alle bewusst sein müssen. Um hier erfolgreich zu sein, müssen gleichstellungspolitische Maßnahmen in alle Entscheidungsprozesse und -strukturen einfließen. Das bedeutet, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren und tagtäglich dafür zu kämpfen", resümierte die SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin. (Schluss) up

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