ORF eins öffnet am 28. Oktober Ken Folletts "Tore der Welt"

ORF-Premiere für vierteiligen TV-Event mit Cynthia Nixon und Nora von Waldstätten

Wien (OTS) - ORF eins öffnet die "Tore der Welt": Nach dem großen Erfolg von Ken Follets Bestsellerverfilmung "Die Säulen der Erde" (bis zu 805.000 und durchschnittlich 658.000 Zuseherinnen und Zuseher) wird Kingsbridge erneut zum Leben erweckt. Zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1327, ist die fiktive Stadt zu einer blühenden Handelsmetropole geworden, die einmal mehr von Krieg, Zwist und Verrat bedroht wird. 180 Minuten Verschwörung, Leidenschaft, Tod, Liebe und Freiheit im England des 14. Jahrhunderts erwarten das Publikum von ORF eins am Sonntag, dem 28. Oktober 2012, um 20.15 und 22.00 Uhr zum Auftakt der vierteiligen, internationalen Eventverfilmung "Tore der Welt", die mit ORF-Beteiligung entstanden ist. Hollywood-Regisseur Michael Caton-Jones ("Der Schakal") versammelte dafür internationale Schauspielgrößen wie "Sex and the City"-Star Cynthia Nixon, Miranda Richardson ("Harry Potter"), Ben Chaplin ("Das Bildnis des Dorian Gray") und Peter Firth ("Jagd auf Roter Oktober") sowie die Österreicherin Nora von Waldstätten, Kostja Ullmann und Hannes Jaenicke vor der Kamera. Wie auch bereits bei "Die Säulen der Erde" hat das Team rund um Caton-Jones seine Zelte erneut in Österreich aufgeschlagen: Die Dreharbeiten fanden u. a. mit Unterstützung des Landes Niederösterreich in Wien, Niederösterreich, Ungarn und der Slowakei statt. Teil 3 und 4 stehen am Donnerstag, dem 1. November, um 20.15 und um 21.50 Uhr auf dem Programm von ORF eins.

Ken Follett: "Ein großartiges Werk."

"Als ich begonnen habe, 'Tore der Welt' zu schreiben, stand für mich ein Thema im Vordergrund: Die Pest, diese große Krise in der Geschichte der Menschheit, der zwischen einem Drittel und der Hälfte der europäischen Bevölkerung erlegen sind. Man muss sich das so vorstellen: Wenn man damals eine Straße entlanggegangen ist, stand eines von drei Häusern leer. Eine große Tragödie. Und so kam mir die Idee, diese Geschichte nach Kingsbridge, die Stadt, in der auch schon 'Die Säulen der Erde' errichtet wurden, zu bringen - und dem Leser dort vom täglichen Leben im Mittelalter zu erzählen, von Liebe und Hass, vom Schicksal... Und ganz plötzlich, irgendwo in der Mitte der Geschichte, diese schreckliche Plage - und alles war anders", gibt Follett schon einen ersten Ausblick. Und weiter über die Verfilmung:
"Ich habe immer gewusst, dass es schwierig werden wird, 'Die Säulen der Erde' und 'Tore der Welt' zu verfilmen. Es sind lange, komplexe Geschichten, die im Mittelalter spielen. Genauso schwierig, wie es ist, einzelne Episoden aus diesem langen Roman mit den vielen Figuren zu machen, genauso schwierig ist es auch, ein mittelalterliches Stadtbild zu schaffen. Es ist eine riesengroße Herausforderung, und ich habe nie wirklich geglaubt, dass es jemals passieren würde - bis jemand zu mir gesagt hat: 'Diese Woche haben sie angefangen zu drehen.' Und ich habe mir gedacht: 'Oh wow, sie machen es wirklich.'"

Wie es sich für einen Bestsellerautor anfühlt, dann das Drehbuch in Händen zu halten? "Das ist ein sehr spannender Moment. Hier ist das Buch, drei Jahre meines Lebens. Ich habe so sehr darauf geachtet, dass auch alles logisch ist, dass es keine langweiligen Passagen gibt und der Leser immer weiterblättern möchte. Dann ist hier das Drehbuch, von jemand anderem geschrieben. Und das muss natürlich auch anders sein, weil das eine Geschichte in Worten, das andere eine Geschichte in Bildern erzählt. Natürlich hatte ich schreckliche Angst und auch so manchen Zweifel. Ein spannender Moment, als ich das Drehbuch dann in Händen hielt. Und glücklicherweise ist es ein großartiges Werk, ich war zufrieden damit, und das war das Ende meiner Angst", so Follett. Über die Dreharbeiten: "Das Set der Stadt Kingsbridge, außerhalb von Budapest - und ich befand mich in einer mittelalterlichen Stadt. Ein riesiges Bauprojekt. Ich war verblüfft. Man steht in der Mitte eines Marktplatzes, und weit und breit Mittelalter: eine Kathedrale, Häuser, Marktstände, ein Gildensaal. Und nichts würde darauf hindeuten, dass das alles nicht echt ist. Das war schon auch ein bisschen unheimlich. Natürlich kannte ich das Dorf Kingsbridge, das für 'Die Säulen der Erde' gebaut wurde, und ich habe wahrscheinlich auch etwas in dieser Größenordnung erwartet, aber 'Tore der Welt' und ein Kingsbridge 200 Jahre später ist noch viel größer und total überwältigend."

"Tore der Welt" wurden von TANDEM Communications, gemeinsam mit Scott Free Films, Take 5 Productions und Galafilm unter Beteiligung von ProSiebenSat.1-TV Deutschland, Cuatro (Spanien), Sky Italia (Italien) und ORF als vierteiliger TV-Event umgesetzt.

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