Äußerer Ring-Rund-Radweg wird für den Verkehr freigegeben

Heurige Bauarbeiten sind abgeschlossen, letztes Teilstück in Planung

Wien (OTS) - "Mit dem Bau der Radfahranlagen im Abschnitt von der Babenberger Straße bis zur verlängerten Stadiongasse, ist der äußere Ring-Rund-Radweg weiter gewachsen und wird künftig den äußerst intensiv genutzten inneren Ring-Rund-Radweg deutlich entlasten", freute sich DI Bernhard Engleder, Leiter der MA 28 -Straßenverwaltung und Straßenbau anlässlich der heutigen Eröffnung des Radweges. Landtagsabgeordneter Christoph Chorherr (G) ergänzte:
"Mit dem neuen Teilstück bekommen die Wiener RadlerInnen einen weiteren hochrangigen Radweg. Mit diesem wird die Drehscheibe für den Radverkehr in Wien, der Ring, leistungsfähiger gemacht." Auch für Landtagsabgeordneten Siegi Lindenmayr (SP) ist dieser Ausbauschritt von hoher Bedeutung: "Der Ring-Rund-Radweg ist nicht nur einer der ersten Radwege Wiens, sondern auch einer der beliebtesten. In den 1980er-Jahren realisiert, hat er sich mittlerweile zum Herzstück des Wiener Radwegenetzes entwickelt."

Komplexe Planungen, weiterer Lückenschluss

Mit dem erfolgreich vollzogenen Radweglückenschluss am Burgring und Dr.-Karl-Renner-Ring gelangt man auch zu den Einrichtungsradwegen in der Babenberger Straße und den Mehrzweckstreifen in der Stadiongasse. Mit diesem Projekt, dem komplexe Planungsaufgaben vorausgegangen waren, sind auch überall Querungen zwischen Innenring und Außenring für die RadfahrerInnen möglich. Aufgrund optimaler Koordination und Betreuung der Baustelle durch das Baumanagement der MA 28 konnte das Projekt rasch umsetzt werden, wobei auch die Beeinträchtigung für den Fahrzeugverkehr möglichst gering gehalten werden konnte.

Damit ist der äußere Ring-Rund-Radweg beinahe komplett. Einzig am äußeren Universitätsring rund um das Schottentor kann man den äußeren Ring-Rund-Radweg noch nicht befahren. Für diesen Bereich laufen jedoch die Planungen auf Hochtouren.

Starke Nutzung

Der Ring-Rund-Radweg ist mit durchschnittlich 2.800 RadfahrerInnen pro Tag der am höchsten frequentierte Radweg Wiens, der an Spitzentagen sogar von mehr als 6.000 RadfahrerInnen genutzt wird. Wegen der starken Zunahme des Radverkehrs in Wien, hat die Stadt Wien den Ausbau weiter forciert.

Vorteile für Radfahrende in Wien

"Mit der Errichtung des Radwegs an der äußeren Seite des Rings ist für die Radfahrenden in Wien eine weitere Verbesserung umgesetzt worden. Mit dem Radweg an der äußeren Seite der Ringstraße ist es viel leichter, komfortabel und schnell ans Ziel zu kommen, ein Wechseln der Straßenseite ist nicht mehr nötig", freut sich Wiens Radverkehrs-Beauftragter Martin Blum über den neuen Radweg. "Neue Radinfrastruktur wird angenommen. Dort, wo der äußere Ring-Rund-Radweg schon befahrbar ist, wie etwa bei der Oper, gibt es Steigerungen von bis zu 20 Prozent beim Radverkehr", so Martin Blum.

Fakten zur neuen Radanlage

Länge der Radverkehrsanlage: 670 Meter
Art und Breite der Radfahranlage: Fußgängerzone (Breite 11,5 Meter), Zweirichtungsradweg (2,3 Meter bzw. 2,9 Meter), gemischter Geh- und Radweg (Reitallee)
Baubeginn: Anfang Juni 2012
Bauende: Mitte Oktober 2012
Kosten für das Projekt (Burgring, Dr.-Karl-Renner-Ring): 800.000 EUR

(Schluss) hol

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